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Musik in Harmonie und Freundschaft

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Musik in Harmonie und Freundschaft

Konzert der Landwehr

In der Aula der Universität triumphierte die Landwehr mit den schönsten Werken weltberühmter Komponisten und erstmals gemeinsam mit dem Freiburger Choeur symphonique.

Von PAUL DIETRICH

Die Musikliebhaberinnen und -liebhaber sind um ein Erlebnis reicher geworden. Schon die Jugendmusik, mit Jerôme Schumacher, bestätigte erneut ihre solide Ausbildung und ihre Freude am gemeinsamen Musizieren. Die drei jungen Tambouren, mit Olivier Fivaz, schenkten der anmutigen Komposition von Roland Barras «Glissade tambours» volle Aufmerksamkeit. Und das Spiel der jungen Landwehrgarde weckte mit dem Konzertmarsch «On Wings of Liberty», von Rob Goorhuis und der «Juvenile Overture», von Rob Ares, Begeisterung und viel Sympathie.

Dirigent Philipp Bach ist der grosse Kenner der Musikliteratur, der Liebhaber anspruchsvoller, aber wohlklingender Kompositionen und Meister der Interpretation. In diesem Sinne spielte die grosse Landwehrmusik ganz gross auf.

Den Anfang machte die «Batterie de marche» mit «Mosaique», von Roland Barras. Vizedirigent Albert Zapf schöpfte die bekannte und erfahrene Qualität der bestens ausgerüsteten und von Léopold Pochon ausgebildeten Trommler grossartig aus. Das war eine hochstehende Konzerteröffnung.

Und nun erklang unter Philipp Bach der «General-Guisan-Marsch», von Stephan Jäggi, 1939 in gefährlicher Kriegszeit komponiert. Das Bild des strammen Generals im Zweiten Weltkrieg, Symbolfigur für Vaterlandsliebe und -treue, ist vom Solothurner Jäggi mit aussagekräftiger, spritziger Marschmusik grossartig verewigt und von der Landwehr ebenso grossartig interpretiert worden.

Die Konzertouvertüre «The Music-Makers» des erfolgreichen Amerikaners Alfred Reed ist Musik der Höchstklasse, schnell und ausdrucksstark. Und am Dirigentenpult Philipp Bach, der mit seiner sicheren Spielführung die Hundertschaft zu höchsten Leistungen anspornte und Begeisterung auslöste.

Der 37-jährige lichtensteinische Komponist Thomas Doss schreibt über sein 2001 entstandenes Werk «Sidus»: «Der Glanz und die Vielfalt des Sternenhimmels weckt immer eine tiefe Sehnsucht. Ein Blick nach oben, und wir erahnen, wie klein der Mensch ist und wie gross die Schöpfung. In lassen wir uns hinaufziehen in die Unendlichkeit.» Und die Konzertbesucher, dicht gedrängt in der Aula? Am Schluss dieser herrlichen Komposition empfanden sie die Schönheit unseres Daseins (wenn Frieden herrscht) in der Schönheit der Musik.

Der «Florentinermarsch», von Julius Fucik, bekannt, beliebt und gern gehört, erfuhr mit Vizedirigent Albert Zapf eine begeisterte Aufführung. Das Basssolo mit Wucht, das Trio mit der Euphoniummelodie ausgeschmückt und der Schluss zackig und rassig.
«Soirées Musicales», arrangiert von Benjamin Britten, ist Musik voll Zierde und Abwechslung, teilweise in warmem Walzertempo, die Oboe ausschmückend, die Harfe eingebettet ins grosse Spiel, kurz: Musik für Könner und Kenner.

In der «Fantaisie Originale», arrangiert von Maurice Bale, stand der Euphonist Alexander Gagnaux als Solist im Mittelpunkt. Er bot ein grandioses Solo, kletterte mit seinem Lieblingsinstrument in höchstmögliche Höhen und allsogleich in die tiefsten Tiefen, bot superschnelle Läufe, immer mit absoluter Sicherheit und lockerem Stil. Die Begleitung, mit zarten Akkorden dienend, so beendete der Euphoniumkünstler seine Darbietung. Der Jubel wollte kein Ende nehmen.

Ein weiterer Höhepunkt: Die berühmte «Sizilianische Vesper», komponiert von Giuseppe Verdi. Die Ouvertüre mit dem tragischen Largo, einem schneidigen Allegro und einem beinahe rasenden Prestissimo.

Landwehr und Choeur symphonique in Harmonie

Musik und Gesang in schönster Harmonie, in festlichem Kleid, unter dem Taktstock von Philipp Bach: Das war des Abends Krönung mit Giuseppe Verdis «Va Pensiero», weltberühmt geworden mit dem «Gefangenenchor» von der Oper «Nabucco» (Nabuchodonosor). Musik und Gesang, mit inhaltsschwerem Text, im Kleid ausgewählter Kompositionskunst in ergreifender Form.

Und schliesslich «Coro dei Zingari» aus der Oper «Il Trovatore», ebenfalls von Verdi, weniger bekannt, aber nicht weniger schön; ein grossartiges Zusammenspiel mit Orchester und Gesang.

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