Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Musik ist Kitt für die Gesellschaft»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: walter buchs

Einmal mehr hat sich der Dreikönigs-Abend der Landwehr, des offiziellen Musikkorps des Kantons und der Stadt Freiburg, als grosses Stelldichein von Vertreterinnen und Vertretern kirchlicher, militärischer, politischer und wirtschaftlicher Kreise zum Jahresbeginn herausgestellt. Die Mitglieder des Musikkorps und ihre sehr zahlreichen Gäste waren am Samstagabend auch einmal mehr auf den traditionellen Überraschungsgast gespannt.

Loblied auf die Schweiz

Präsident André Liaudat lüftete bald den Schleier. Unter grossem Applaus betrat der Chef des Genfer Uhrenunternehmens Hublot, Jean-Claude Biver, das zum Festsaal umfunktionierte Probelokal im Beaumont-Quartier der Stadt Freiburg. In der Schlussansprache bedankte sich das neue Ehrenmitglied der Landwehr «für den wunderbaren Abend, während dem er in die Tiefen eines kulturellen Erbes eintauchen» durfte, an dem die Landwehr seit über zwei Jahrhunderten arbeite. Dieses kulturelle Erbe sei übrigens «die beste Grundlage, um die Zukunft anzupacken».

Der äusserst erfolgreiche Schweizer Uhrenindustrielle unterstrich anschliessend, dass wir Schweizer die aktuelle Krise nicht zu fürchten hätten. «Wir können uns ihr entgegenstellen und sie dank der in der Schweiz vorhandenen Ressourcen auch bewältigen.» Optimismus, das vom Präsidenten für den Abend gewählte Motto, sei wirklich angebracht, versicherte Jean- Claude Biver, der zum Schluss verriet, dass er im nächsten Jahr nicht bloss als Ehrenmitglied, sondern auch als Gönner am Dreikönigs-Abend teilnehmen werde.

Beitrag zum sozialen Zusammenhalt

Nach dem reichhaltigen, im Vergleich zu früher aber etwas reduzierten Sauerkrautessen standen als ebenso üppiger Nachtisch die Ansprachen der Behördemitglieder auf dem Programm. Bischof Bernard Genoud eröffnete den Reigen mit einer Meditation über das Zusammenspiel der Musikinstrumente, die gut gestimmt sein müssen, um die gesuchte Harmonie zu erreichen. Auch Grossratspräsident Pierre-André Page konnte in seinen von der Festgemeinde mit einer gewissen Bewunderung aufgenommenen Ausführungen auf seine Erfahrungen als Musikant zurückgreifen. «Musik haben wir besonders in diesen Zeiten nötig; Musik verbindet und vermittelt Zuversicht», betonte der diesjährige höchste Freiburger.

Staatsratspräsident Claude Lässer stellte fest, dass in Vereinigungen wie der Landwehr Bürgersinn gepflegt und gefördert werde. «Der soziale Zusammenhalt, der hier erreicht wird, ist ein unverzichtbarer Integrationsfaktor», betonte der Regierungspräsident. Etwas nachdenklicher waren die Ausführungen vom Freiburger Stadtammann Pierre-Alain Clément, der ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

Mehr zum Thema