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Musik und Sport tragen sie durchs Leben

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Musik hat im Leben von Karin Schafer immer eine bedeutende Rolle gespielt: «Meine beiden Grossväter machten Musik, mein Vater machte Tanz- und Blasmusik, und meine Mutter hörte ständig Musik», erzählt die 48-Jährige den FN im Rahmen der Porträtstafette (siehe Kasten). Sie ist in Giffers aufgewachsen und trat dort schon als Jugendliche der Musikgesellschaft Giffers bei, ihr Instrument war das Es-Horn. «Es war eine super Zeit, meine halbe Familie spielte in der Musikgesellschaft.»

Bald aber wurde der Gesang ihre grosse Leidenschaft: Seit der Gründung des Deutschfreiburger Chors Alegrìa im Jahr 1995 singt Karin Schafer mit, seit drei Jahren ist sie dessen Präsidentin. «Ich bin ein echt stolzes Mitglied des Chors, und er ist auch ein bisschen mein Baby», sagt Schafer. «Ich habe immer gesungen und mitgeholfen und konnte den Chor so mitprägen.» Die Freundschaften, die in den bald 25 Jahren innerhalb des Chors entstanden sind, seien für sie wichtig. «Es herrscht ein gutes Zusammensein, geprägt von Respekt, Toleranz und Akzeptanz.» Der Chor sei divers, sowohl, was die Persönlichkeiten, als auch, was die Musikstile anbelange. «Wir singen alles und in allen Sprachen: klassische Messen, Musicals, Pop, Rock.»

«Ich flippe für die Musik»

Vielen ist die Musikerin Karin Schafer als Lead-Sängerin der Band Dürenann bekannt. Auch dort vereinte sie verschiedene Stile. Lieder und Texte schrieb sie meistens selbst, was sie sich autodidaktisch angeeignet hatte. «Einzig vor den Plattenaufnahmen nahm ich jeweils Gesangsunterricht, um das Maximum aus meiner Stimme herauszuholen.» Das Projekt Dürenann ist heute abgeschlossen. «In der stillen Kammer schreibe ich manchmal noch etwas, vielleicht kommt also wieder einmal etwas Ähnliches», sagt sie.

Und schliesslich hat Karin Schafer noch ein drittes musikalisches Standbein: Als DJ Käga heizte sie früher so manchen Abend im Sensebezirk an. «Ich flippe für die Musik und liebe es, die Leute zum Tanzen zu bringen», fasst sie diese Leidenschaft in Worte. Angefangen habe alles mit einer Freundin, die wirtete und Schafers Plattensammlung kannte. So kam der erste Oldies-Abend zustande, auf welchen viele weitere folgten. Durch ihre frühere Arbeit beim Sportfachgeschäft Ryffel Running wurde sie 2006 zudem zur Frauenlauf-DJane: Jahr für Jahr motiviert sie die Läuferinnen mit ihrer Musik auf der Zielgeraden. Sie tut dies mit CDs und nicht etwa am Laptop. «Ich bin da vielleicht altmodisch. Aber mit den CDs kann ich viel besser reagieren und die Musik anpassen: Es ist nicht dasselbe, ob die Walkerinnen oder ob die kleinen Mädchen ins Ziel kommen.»

Ein Ziel haben

Motiviert sie am Frauenlauf die Teilnehmerinnen, nimmt sie auch selbst gerne an Wettkämpfen teil: Zurzeit trainiert sie für einen Marathon. Am Gigathlon und an anderen Rennen hat sie mehrmals die Inline-Strecke bewältigt. «Ich bin eine ganz normale Sportlerin», sagt sie. Sie möge es, ein Ziel zu haben und darauf hinzuarbeiten. «Das tut gut und hilft mir, auch andere Hürden zu bewältigen.» Diese Disziplin komme ihr in anderen Lebensbereichen zugute, sagt sie und fügt lachend an: «Sport ist die beste Tablette, er hält fit, gesund und zufrieden.»

Zum Inlineskaten ist Schafer durch ihren Beruf gekommen: Als Sportverkäuferin beriet sie bei Ryffel Running eine Kundin, die mit einer Gruppe am Gigathlon teilnehmen wollte und auf der Suche nach jemandem war, der die Inline-Strecke übernehmen wollte. «Ich sagte spontan zu, bestellte ein paar Inline-Skates und übte einmal mit einer Freundin», so Schafer. Heute dreht sie ihre Runden gerne in Murten oder in Thun auf der Panzerpiste.

Karin Schafer ist ein Familienmensch und in der Region verwurzelt. Sie hat den Sensebezirk nie für lange verlassen und wohnt heute mit ihrer Partnerin, mit der sie seit 16 Jahren zusammenlebt, in Tafers. Besonders wichtig ist ihr auch ihr Gottenmädchen, die neunjährige Lyne. «Sie ist mir ähnlich, macht Musik und Sport und fährt gerne Inlineskates.»

«Sport ist die beste Tablette, er hält fit, gesund und zufrieden.»

Karin Schafer

Musikerin und Sportlerin

FN-Serie

Eine Stafette mit Porträts

In einer losen Serie stellen die «Freiburger Nachrichten» verschiedenste Menschen aus ihrem Einzugsgebiet vor. Die Artikelserie funktioniert wie eine Stafette: Es ist der jeweils Porträtierte, der das nachfolgende Porträt bestimmt.

mir

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