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Musikschule gab zu reden

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Syndic Gerhard Liechti (CSP) führte pflichtbewusst durch die Jahresrechnung 2019. Ebenso pflichtbewusst hörten ihm an der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend 35 Tentlinger zu. Bis zum Punkt Musikschule. Der Aufwand ist mit rund 21 600 Franken fast doppelt so hoch wie budgetiert. Die Gemeinde hat letztes Jahr die Subventionen pro Kind gekürzt – von 600 Franken auf 460 Franken pro Jahr. Dies, um alle Freizeitaktivitäten möglichst ausgeglichen zu unterstützen. «Kinder, die Eishockey oder Fussball spielen, erhalten nicht so viel», sagte Liechti. Den Eltern habe die Musikschule Giffers-Tentlingen die höheren Kosten nicht richtig begründet, so der Syndic. So sei es in letzter Zeit häufiger zu Reklamationen auf der Gemeinde gekommen. Auch ein Musiklehrer zeigte sich an der Versammlung unzufrieden: «Ich habe Schüler verloren, die ans Konsi wechselten.» Verlassen noch mehr Kinder die Musikschule Giffers-Tentlingen, droht der Musikschule ein Defizit, welches von der Gemeinde ausgeglichen werden muss. Das Risiko, dass Kinder ans Konservatorium wechseln, sei die Gemeinde letztes Jahr bewusst eingegangen. «Dort, wo man das Budget überschreitet, muss man schauen, wie man es korrigieren kann», sagte Liechti. Trotz der Diskussion genehmigte die Versammlung die Rechnung einstimmig. Die laufende Rechnung 2019 weist nach freien Abschreibungen und Rückstellungen einen Ertragsüberschuss von rund 24 000 Franken aus, bei einem Aufwand von rund 4,7 Millionen Franken.

Zudem stimmten die Anwesenden zwei Kreditbegehren zu: Die Wasserleitung ab dem Heckenweg bis Präderwan soll saniert und ein Hydrant erneuert werden. Tentlingen kostet das 60 000 Franken. Nach 35 Jahren haben zudem die Verbundsteine der Friedhofswege und des Vorplatzes der Totenkapelle ausgedient. Sie werden ersetzt. Das kostet die Gemeinde Tentlingen 25 300 Franken. An beiden Projekten beteiligt sich Giffers (vgl. nebenstehenden Artikel), an den Arbeiten um den Friedhof zudem die Pfarrei Giffers-Tentlingen.

Sechs Gemeinderäte

Tentlingen hat heute 1346 Einwohnerinnen und Einwohner. Das berechtigt die Gemeinde zu neun statt sieben Gemeinderäten. Der Gemeinderat erachtet dies jedoch nicht als notwendig und beantragte, die Anzahl Mandate zu belassen. Die Versammlung war einverstanden. So arbeiten auch in der nächsten Legislatur sieben Gemeinderäte und -rätinnen für Tentlingen.

Schliesslich wählte die Versammlung Irène-Monika Reidy als neues Mitglied der Einbürgerungskommission. Sie ist die Nachfolgerin von Mirjam Trinchan.

 

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