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«Müssen einen Traum verkaufen»

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Um 3,8 Prozent sind die Übernachtungen in den Freiburger Hotels im Jahre 2015 zurückgegangen. «Die Übernachtungen sind aber nicht der einzige Erfolgsindikator für ein Hotel. Massgebend ist vor allem die Rentabilität eines verfügbaren Hotelzimmers», sagte Raymond Surchat, Präsident des Freiburgischen Verbandes der Hoteliers, am Montag an dessen Generalversammlung in Gruyères. Um die Rentabilität zu verbessern, wollen die Hoteliers vor allem mehr Gäste aus China und Indien anziehen, zumal diese meist zu zweit oder in Gruppen die Schweiz besuchen. «Dieser Markt ist riesig», rief Surchat in Erinnerung. Er war sich aber bewusst, dass es nicht nur gilt, Gäste aus Asien anzuziehen, sondern auch Geschäftsleute, Teilnehmer an Kongressen, Seminaren, Messen und Besucher von kulturellen Ereignissen oder Liebhaber von Freiburger Traditionen.

Laut Raymond Surchat macht vor allem die Gastfreundschaft die Qualität eines Hotels aus. «Um den Wow-Effekt der Gäste zu erleben, müssen wir ihnen einen Traum verkaufen», sagte er. Für ihn gilt es dabei auch, die Vorteile von Internet und der Sozialen Medien zu nutzen, damit potenzielle Gäste sich schon im Voraus ein Bild ihres Aufenthalts machen und diesen buchen können. So rief er die Freiburger Hoteliers auf, die Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Um die Gastfreundschaft zu verbessern, ist es für ihn auch wichtig, die Meinungen und Kritiken der Gäste zu erfahren.

FriPass und Armband

Attraktiver wird Freiburg als Tourismusort auch, wenn den Gästen verschiedene Aktionen angeboten werden, damit sie sich nicht nur wohlfühlen, sondern auch viel erleben können. So war gestern der FriPass ein zentrales Thema, der zu kostenlosem Zugang zu 30 touristischen Attraktionen und zur Gratis-Benützung der öffentlichen Verkehrsbetriebe im ganzen Kanton berechtigt. Die Freiburger Hoteliers sind dabei aufgerufen, diese Pässe ihren Gästen abzugeben. Seit dem 1. Januar 2016 gibt es aber auch eine Gästekarte in Form eines Armbandes mit der Freiburger Kuh darauf, das den Zugang zu zahlreichen Attraktionen im Kanton mit einer Reduktion von 30 und mehr Prozenten erlaubt. Auch hier wurden die Freiburger Hoteliers angehalten, diese Armbänder den Kunden schmackhaft zu machen.

Staatsrätin Marie Garnier sieht auch andere Möglichkeiten, um Freiburg attraktiver zu machen. «Indem der öffentliche Raum besser genutzt wird», sagte sie und nannte die Kathedrale von Freiburg, die den Touristen aus aller Welt besser «verkauft» werden könnte, aber auch die einmalige Landschaft mit ihrer Agrarindustrie, die gerade von den Asiaten bewundert werde.

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