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«Müssen mit Wolf leben»

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Autor: Josef Jungo

Im Fang«Das Risiko, dass Tiere vom Wolf gerissen werden, ist eine grosse Belastung für die Alpbewirtschafter», sagte Präsident Patrik Buchs an der Generalversammlung des Hirtenverbands des Sense-Oberlandes und der Talschaft Jaun am Samstagabend im Fang. Seine Kontakte mit den Behörden waren nicht ermutigend: «Daraus muss ich folgern, dass wir mit dem Wolf leben müssen.»

Als Vizepräsident des Freiburgischen alpwirtschaftlichen Vereins vertritt Oskar Lötscher die Interessen der Alpbewirtschafter in nationalen Gremien. Der Verein wehre sich dagegen, dass der Herdenschutz im Rahmen des Programms zur Agrarpolitik 2014 bis 2017 mit Geldern aus dem Bereich Sömmerungsbeiträge finanziert werden solle. Diese Kosten sollen vom Bundesamt für Umwelt Bafu getragen werden, forderte Lötscher. Er rief die Alpbewirtschafter auf, die Schafalpung nicht aufzugeben. «Jede aufgegebene Alpweide wäre ein Erfolg für die Tier- und Naturschutzkreise», sagte er. Zudem würde damit der Ausdehnung der Waldfläche Vorschub geleistet.

58 Schafe gerissen

Letztes Jahr wurden auf den Sömmerungsalpen vom Wolf 58 Schafe gerissen. Roman Eyholzer, Verantwortlicher für die terrestrische Fauna und für Jagd beim kantonalen Amt für Wald, Wild und Fischerei, präzisierte, dass die Übergriffe nur auf ungeschützten Sömmerungsalpen erfolgten. «Unser Problem in der Gemeinde Jaun ist nicht der Wolf, sondern der Hirsch, der in den Schutzwäldern Schaden anrichtet», sagte der zuständige Gemeinderat Jochen Mooser.

Cécile Rauber, Jaun, trat nach 18-jähriger Mitarbeit im Vorstand zurück. Neu vertritt Carmen Cottier die Talschaft Jaun im Vorstand.

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