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Mutig den eigenen Weg beschreiten

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Mutig den eigenen Weg beschreiten

Gut besuchte Firmvorbereitungstage im Bildungszentrum Burgbühl

In vielen Pfarreien Deutschfreiburgs wird in den nächsten Wochen die Firmung gefeiert. Rund 250 Firmlinge haben sich zusammen mit Eltern oder Paten an einem Besinnungstag in Burgbühl auf das Fest vorbereitet.

Von ANTON JUNGO

Die diesjährigen regionalen Besinnungstage zur Firmung standen unter dem Motto «Farbe erkennen, kennen, bekennen». «Die meisten Menschen kommen erst über einen mehr oder weniger langen Weg zum Glauben», erklärt Filippo Niederer, Leiter der katechetischen Arbeitsstelle Deutschfreiburgs, der zusammen mit einem Team die Tage vorbereitet hat. Mit den Besinnungstagen verfolge man das Ziel, die Jugendlichen zu ermuntern, ihren Weg zu gehen; wach und sensibel dafür zu bleiben, auch bei einem Fehltritt wieder auf den rechten Weg zurückzukehren.

Paten übernehmen Verantwortung

Die Besinnungstage in Burgbühl sind ein offenes Angebot und werden von den Firmlingen freiwillig besucht. Sie sind eine Vertiefung und Abrundung des Firmunterrichts, den die Jugendlichen in der Pfarrei genossen haben. «Wir erwarten, dass die Firmlinge von einer erwachsenen Person begleitet werden, seien dies Pate oder Patin oder ein Elternteil», führt Josef Burri aus Alterswil aus, der im Vorbereitungsteam und bei der Durchführung mithilft. «In der Tatsache, dass Paten und Firmlinge an der Tagung in Burgbühl Gelegenheit bekommen, sich kennen zu lernen und sich über religiöse Fragen zu unterhalten», sieht er die Stärke dieser Besinnungstage.

«Die Firmlinge sind in einem Alter, in welchem sie sukzessive Verantwortung für sich selber übernehmen», führt Filippo Niederer aus, und Josef Burri ist überzeugt, dass Paten bei diesem Prozess der Ablösung eine wichtige Funktion haben. «Mit dem Paten oder der Patin können die Jugendlichen über Dinge reden, über die sie mit den Eltern oft nicht mehr sprechen. Sich Zeit nehmen für die Jugendlichen ist ein wichtiges Moment der Patenschaft.» Im Rahmen der Besinnungstage lernen deshalb auch Eltern und Paten, wie sie diese Aufgabe wahrnehmen können.

Den eigenen Weg gehen

Ausgangspunkt der diesjährigen Besinnungstage war die Begegnung mit einem Gast. Er erzählte aus seinem – auch von christlichen Grundsätzen – geleiteten Leben. Ausgehend von dieser Begegnung versuchten Pate und Firmling miteinander ins Gespräch zu kommen, wo auch persönliche Haltungen angesprochen wurden.

Zur Entspannung entwarfen die Kinder zusammen mit Paten/Eltern eine Bastelarbeit, die sie als Andenken an den Tag mit nach Hause nehmen konnten. Später wurden gemeinsam Lieder geprobt und der Abschluss-Gottesdienst vorbereitet.

Während die Kinder nach dem Mittagessen ihre Bastelarbeit fertig stellten, unterhielten sich Paten und Eltern über ihre Aufgaben und ihre Verantwortung für die Firmlinge.

Paulus als biblisches Vorbild

In einem weiteren Schwerpunkt des Tages erarbeiteten die Firmlinge in Ateliers eine wichtige Episode aus dem Leben des Paulus – seine Erleuchtung und Bekehrung vor Damaskus. Im Zentrum steht dabei die Aussage, dass man den Mut zur Richtungsänderung haben muss, wenn es notwendig erscheint.

Filippo Niederer freut sich über das grosse Interesse, auf welches die Besinnungstage stiessen. Zwischen 80 und 120 Personen nahmen an den drei Tagen daran teil. Dankbar ist er dafür, dass sich die zahlreichen Helferinnen und Helfer ehrenamtlich engagieren.

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