Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Mutloses Gremium

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mutloses Gremium

Autor: Von CHRISTOPH NUSSBAUMER

Der Verwaltungsrat des noch jungen Freiburger Spitalnetzes hat sich wohl einen etwas einfacheren Einstieg in seine neue Aufgabe gewünscht. Stattdessen muss er sich mit den happigen Vorwürfen der Zeitschrift «Beobachter» an die Leitung des Kantonsspitals befassen. Und das Führungsgremium unter dem Vorsitz von Ex-Oberamtmann Marius Zosso legt dabei eine bedenkliche Unentschlossenheit an den Tag.

Unabhängig davon, ob die Vorwürfe zutreffen und die «Zustände» im Kantonsspital wirklich «unhaltbar» sind, muss es doch darum gehen, möglichst rasch und umfassend Transparenz zu schaffen. Dazu aber wäre entschlossenes Handeln gefragt.Verunsicherte Bürgerinnen und Bürger – die gibt es tatsächlich – brauchen endlich Klarheit. Patientinnen und Patienten wollen wissen, woran sie im Kantonsspital sind. Mitarbeitende, die sich Tag für Tag für einen reibungslosen Spitalbetrieb einsetzen, haben ein Recht darauf zu erfahren, ob die Vorwürfe berechtigt sind.Was aber tut der Verwaltungsrat des Spitalnetzes? Nach wiederholten vorsorglichen Dementi seitens der Spitalleitung und der politischen Verantwortlichen will er vorerst Anhörungen durchführen. Dieser Beschluss ist nun wahrlich keine Meisterleistung. Tatsache ist doch, dass die Situation mittlerweile unsäglich verfahren ist und nur noch eines hilft: eine seriöse, unabhängige Untersuchung durch ein anerkanntes Gremium von Fachexperten, die nach einem klaren Verfahren ausgewählt werden.Das Ziel dieser externen Untersuchung müsste es sein, allfällige Mängel in den Abläufen und in der Organisation rasch aufzudecken und diese mit gezielten Massnahmen zu beheben. Dabei geht es nicht darum, «mit Kanonen auf Spatzen» zu schiessen, sondern einzig um das Vertrauen der Freiburgerinnen und Freiburger in ihr Kantonsspital.

Mehr zum Thema