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«Mutter Natur» und ihr prall gefüllter Medikamentenschrank

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Im Rahmen der jährlichen Vorträge der Paul-Rhyner-Stiftung zu Themen aus dem Bereich Chemie kommt der Chemiker Kurt Hostettmann nach Freiburg. Der in Genf wirkende und heute emeritierte Professor mit Freiburger Vergangenheit befasst sich am Donnerstag, 11. April, mit Pflanzen als «unerschöpflicher Quelle von neuen Medikamenten».

Denn zurzeit stammt laut einer Mitteilung der Stiftung gegen ein Drittel aller Arzneimittel aus der Natur, insbesondere aus dem Pflanzenreich. Berühmte Beispiele sind Morphin und Codein aus dem Schlafmohn, Digitalin aus dem Fingerhut, Paclitaxel aus der Eibe zur Behandlung von Brustkrebs und Galanthamin aus den Knollen des Schneeglöckchens um die Progression der Alzheimer-Krankheit zu verzögern.

Gerade auf dem Gebiet dieser Krankheit wird heute viel geforscht. Pflanzliche Mittel wie Extrakte des «Ginkgo biloba L.» können die Minderung von Gedächtnis, Konzentration, Aufmerksamkeit verlangsamen, schreibt die Stiftung. Der Konsum von Grüntee, Heidelbeeren, Äpfeln und die Kombination von Vitamin C und Vitamin E können dazu beitragen, diese Funktionen länger zu erhalten. Auch gegen Stress und Burn-out ist ein Kraut gewachsen: Vor kurzer Zeit wurde in der Schweiz ein Extrakt von Rosenwurz als Arzneimittel zur Linderung körperlicher und geistiger Symptome bei Stress und Überarbeitung zugelassen.

Nur gegen zehn Prozent der 350 000 bekannten Pflanzen auf der Erde sind bisher phytochemisch und pharmakologisch untersucht worden. Deshalb zieht Hostettmann in seinem Vortrag den Schluss: «Arzneimittel aus Pflanzen haben noch eine grosse Zukunft.» Der Autor von rund 500 Publikationen und 15 Büchern ist spezialisiert auf die Suche nach aktiven Inhaltsstoffen aus Arzneipflanzen und ihre Verarbeitung. fca

 Universität Freiburg,Grosser Hörsaal des Chemiegebäudes. Do., 11. April, ab 20.15 Uhr.

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