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Mvogos gemischte Gefühlslage

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«Ich komme nicht, um mich in Leipzig auf die Bank zu setzen», hatte Yvon Mvogo im Sommer nach seiner Ankunft beim Bundesligisten gesagt. Doch genau so sah die Realität für den langjährigen YB-Torhüter zunächst aus. Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttel setzte beim Saisonstart auf die bisherige Nummer 1, den Ungarn Peter Gulácsi. Am Dienstagabend, im Rahmen der 5. Runde der Bundesliga, war es für den ehemaligen Junior des FC Marly dann endlich soweit: Im Auswärtsspiel gegen Augsburg konnte er seinen ersten Ernstkampf für die Sachsen bestreiten. Mvogo ist damit der zweite Freiburger Fussballer nach Verteidiger Stéphane Henchoz – der zwischen 1995 und 1997 auf 49 Partien für den Hamburger SV gekommen war –, der in der Bundesliga spielen konnte.

Die Gefühlslage Mvogos war nach seiner Premiere gemischt. «Auf der einen Seite freue ich mich sehr, aber auf der anderen Seite bin ich einfach enttäuscht.» Die Freude über das Debüt trübte neben der 0:1-Niederlage die Startphase der Partie, die für den etwas nervös beginnenden Freiburger alles andere als wunschgemäss verlaufen war. Nach nur zwei Minuten liess der 1,90 m grosse Torhüter einen Flankenball aus den Händen gleiten und hatte Glück, dass der Augsburger Alfred Finnbogason den Abpraller nicht verwerten konnte.

Wiederum nur zwei Minuten später musste Mvogo schliesslich doch früh hinter sich greifen, nachdem Gegenspieler Michael Gregoritsch von der unsortierten Leipziger Defensive profitiert hatte. Womöglich hätte Mvogo das Gegentor verhindern können, wenn er im vorausgegangenen Laufduell zwischen dem Augsburger Caiuby und Marvin Compper frühzeitig aus dem Tor herausgekommen wäre. ««Ich muss mir das noch einmal nachschauen. Das war ein langer Ball, und Augsburg spielte den Konter hervorragend aus. Da ging die Post ab», erklärte Mvogo gegenüber dem Online-Portal vom Mitteldeutschen Rundfunk.

Sich ein erstes Mal positiv in Szene setzen konnte der Freiburger dann in der 50. Minute, als er einen Schuss von Philipp Max mit dem Knie parierte. Zuvor bewies er immer wieder, dass er mit dem Fuss stark ist. 46-mal war er am Ball, 22 von seinen 27 Pässen kamen bei seinen Mitspielern an – für einen Torhüter eine gute Quote.

«Gulácsi ist die Nummer 1»

Dass der athletische Schlussmann in der englischen Woche mit zwei Bundesligaspielen in Augsburg und am Samstag gegen die Eintracht Frankfurt zu seinem Debüt kommen würde, sei abgesprochen gewesen, so Hasenhüttel gegenüber spox.com. «Ich wusste es früh genug, um mich gut vorzubereiten», bestätigte Mvogo, der im Sommer für fünf Millionen Euro aus Bern geholt worden war und in Leipzig einen Vierjahresvertrag unterschrieben hatte. Der stürmische Start der Schwaben hätten ihn und seine Teamkollegen dann aber überrascht.

Gegen Frankfurt wird Mvogo wohl wieder auf der Bank Platz nehmen müssen. Mit der Leistung bei seiner Premiere hat er zwar angedeutet, dass er in Leipzig der Mann der Zukunft sein kann, um Stammtorhüter Gulácsi schon jetzt seine Position streitig zu machen, dafür war die Vorstellung des Freiburgers aber nicht herausragend genug. «Gulácsi ist die Nummer eins. Ich werde einfach mein Bestes geben, wenn ich noch das eine oder andere Spiel bekomme. Ich mache einfach meinen Job auf dem Platz», blieb Mvogo im Gespräch mit dem Mitteldeutschen Rundfunk realistisch. Es liegt weiter am Modellathleten, seine Chancen zu nutzen, wenn er sie in einem der drei Wettbewerbe (Bundesliga, Pokal und Champions League) bekommt.

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