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Nach dem Blitzstart der Schlussspurt

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Weder für Olympic noch für Lugano ging es am Samstag im St. Leonhard im letzten Spiel der oberen Zwischenrunde noch um etwas. Derweil sich die Freiburger den ersten Platz seit geraumer Zeit gesichert hatten, konnten die Tessiner ihrerseits den dritten Rang nicht mehr verlieren. Trotzdem bekamen die Zuschauer eine durchaus spannende Partie zu sehen. Dass es letztlich so weit kam, hatten sich die Gastgeber zu grossen Teilen selber zuzuschreiben. Denn zunächst legte Olympic einen Blitzstart hin und führte nach sechseinhalb Minuten komfortabel mit 17:0 (!).

Dann allerdings stellten die Freiburger den Spielbetrieb vorübergehend ein, und Lugano konnte so bis Ende des ersten Viertels noch auf 28:20 verkürzen. «Uns hat in dieser Phase die Konzentration gefehlt», bemängelte Olympic-Trainer Petar Aleksic nach der Schlusssirene. «Wir haben schlicht unseren Game­plan nicht mehr verfolgt.» Insbesondere in der Defensive liess der Schweizer Meister phasenweise jegliche Aggressivität vermissen. «Gegen ein so erfahrenes Team, wie es die Tessiner stellen, rächt sich ein solches Verhalten eben.»

Cottures Glückswurf

Lugano, das mit den vier Amerikanern Carey, West, Williams und Everett sowie Stockalper und Steinmann hauptsächlich auf ein Sextett setzt, machte so immer mehr an Boden gut. Dabei profitierten die Gäste mitunter davon, dass Olympic nicht nur defensive, sondern auch offensive Mängel offenbarte. «Im Angriff versuchte es jeder auf die eigene Faust», kritisierte Aleksic das fehlende Kollektivspiel seiner Mannschaft. In der 20. Minute konnte Lugano dank einem verwandelten Freiwurf von West deshalb erstmals in dieser Partie die Führung übernehmen (38:39). Dass das Heimteam dennoch mit zwei Punkten Vorsprung in die Pause gehen konnte, hatte es einem Buzzer Beater von Captain Arnaud Cotture zu verdanken. Der Center versuchte in sprichwörtlich letzter Sekunde von weit hinten in der eigenen Platzhälfte (!) sein Glück – und traf den Dreier tatsächlich.

Wirklich beflügelt von diesem Glückstreffer zeigte sich Olympic, das mit dem Comeback von Spielmacher Derek Wright erstmals auf vier Ausländer bauen konnte (wobei nur drei gleichzeitig auf dem Parkett stehen dürfen), nicht. Trotz insgesamt 17 Ballverlusten der Tessiner und einer starken Leistung von Youngster Nathan Jurkovitz konnten sich die Freiburger nicht absetzen. Im Gegenteil: 205 Sekunden vor Spielende lag Lugano mit 68:62 vorne. Doch Olympic wusste nochmals zu reagieren: Mit einem 12:0-Teilresultat rissen die Gastgeber die Führung und den Sieg dann doch noch an sich. «Letztendlich war das Spiel, so wie es gelaufen ist, gut für uns. Das gibt mir die Gelegenheit, auf Fehler hinzuweisen und die nächste Partie vorzubereiten», blickte Aleksic bereits voraus.

Olympic klarer Favorit im Viertelfinal

Die nächste Partie ist am Samstag das erste Spiel in der Playoff-Viertelfinalserie gegen Swiss Central. Die Luzerner verloren am Wochenende das entscheidende Spiel gegen Lausanne um Platz eins in der unteren Zwischenrunde. Damit schloss Swiss Central die Qualifikation auf Rang acht ab. Titelverteidiger Olympic wird als haushoher Favorit in die Best-of-5-Serie steigen. Die beiden bisherigen Saisonduelle verloren die Zentralschweizer klar.

Telegramm

Olympic – Lugano 74:69 (43:39)

St. Leonhard. – 950 Zuschauer. – SR: Clivaz/Marmy/Balletta.

Freiburg Olympic: Taylor (15 Punkte), Brown (9), Wright (9), Cotture (9), Jurkovitz (10); Jaunin (2), Molteni (3), Mladjan (2), Leemans (2), Roberson (13).

Lugano Tigers: Carey (14), Aw (10), Steinmann (3), Williams (12), Everett (4); West (8), Stockalper (9), Louissaint (9), Cafisi.

Bemerkungen: Olympic ohne Fongué (verletzt). Viertelsresultate: 28:20, 15:19, 15:17, 16:13)

NLA. Obere Zwischenrunde. 5. Runde. Resultate: Monthey – Union Neuenburg 81:76 (37:36). Genf – Starwings Regio Basel 110:88 (39:40 87:87) n.V. Rangliste: 1. Olympic 5/42. 2. Monthey 5/36. 3. Lugano 5/30. 4. Genf 5/30. 5. Union NE 5/26. 6. Starwings 5/24.

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