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Nach der Dieselverschmutzung in Givisiez schreiten die Entgiftungsarbeiten voran

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Noch ist beileibe nicht alles wieder gut. Aber die Bemühungen zur Entgiftung der Wasserläufe und Böschungen nach dem Dieselunfall in einem Tanklager der TPF zeigen Wirkung. Wie die kantonalen Behörden mitteilen, hat die Feuerwehr inzwischen das Bachbett des Tiguelet und seine Ufer gründlich gereinigt. Ein Teil des vorhandenen Treibstoffs habe aus dem Wasserlauf entfernt werden können. Der Zustand des Gewässers habe sich dadurch verbessert. Dennoch könnten in den nächsten Wochen immer noch Restspuren des Treibstoffs auftreten. Daher würden mehrere schwimmende Ölsperren bis in die Nähe des Schiffenensees aufrechterhalten. «Sobald die Witterungsbedingungen wieder besser sind, werden weitere Reinigungsaktionen unternommen», schreiben die Behörden weiter.

Auffangbecken wird saniert

Auch die Instandstellung des Auffangbeckens für Regenwasser im Industriegebiet von Givisiez schreitet voran. Es wurde ein Bypass angelegt, um das saubere Wasser oberhalb des Beckens aufzufangen und unterhalb wieder abzulassen. Auch wurde eine geeignetere und leistungsfähigere Installation zur Behandlung des Wassers vor Ort eingerichtet. Die Spezialisten entfernten des Weiteren einen Teil der Vegetation, um das Becken besser reinigen zu können. Da Diesel an der Wasseroberfläche bleibt, soll ein Mindestwasserstand zudem eine mögliche Bodenverschmutzung verhindern. Gleichzeitig werden die Ufer schrittweise vom Treibstoff befreit.

Weitere Analysen

Gemäss den kantonalen Behörden sind die Zonen oberhalb und unterhalb des Auffangbeckens grösstenteils gereinigt. «Das heisst aber nicht, dass sie definitiv entgiftet sind.» Sie würden deshalb weiterhin überwacht. Dazu entnimmt das kantonale Amt für Umwelt Boden- und Wasserproben. Es behält auch die langfristigen Auswirkungen der Verschmutzung im Auge: jene auf den Untergrund und die Böschungen des Auffangbeckens sowie jene auf die betroffenen Wasserläufe.

Akutintervention beendet

Derweil wurden die Interventionskräfte abgezogen. Die Feuerwehr, der Zivilschutz und die Kantonspolizei übergaben die Arbeiten an eine von den TPF geführte Taskforce. Ihr gehören ein Ingenieurbüro, ein Tiefbauunternehmen und mehrere Fachfirmen an. Eine reduzierte Struktur des kantonalen Führungsorgans stellt sicher, dass die Operation fortgesetzt wird, der Unterstützungsdienst bei Verschmutzungen genehmigt die verschiedenen Entgiftungsaktionen, und die Feuerwehr ist bei Bedarf in Alarmbereitschaft.

Strafuntersuchung läuft

Die Renaturierung nach der bisher wohl grössten Dieselverschmutzung im Kanton wird noch mehrere Monate andauern. Ursache ist höchstwahrscheinlich ein technischer Defekt. Eine Strafuntersuchung dazu läuft. Wie der Chef des Amts für Umwelt, Christophe Joerin, auf Anfrage erklärte, kann der Schaden nach wie vor nicht beziffert werden.

rsa

 

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