Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Nach einem Freiwilligeneinsatz in Nepal reist Annatina Suter nach Zimbabwe

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Menschen anderer Länder und Kulturen kennen und verstehen lernen, ist für Annatina Suter wichtig. Die 21-Jährige lebt in Muntelier, studiert in Bern Medizin und schloss kürzlich ihr erstes Studienjahr ab. Ende dieses Monats wird sie nach Harare fliegen. «In unserem Quartier in Muntelier wohnt Sabine Lüthy. Ich wusste, dass sie die Geschäftsleiterin der Stiftung Swiss Aids Care International ist und beschloss, sie wegen eines Auslandsaufenthaltes um Rat zu fragen», erzählt Annatina Suter.

Die Stiftung betreibt die Newlands Clinic in Harare, die von Sabine Lüthys Vater Ruedi aufgebaut worden war. «Da ich Medizin studiere und ich mich für Infektiologie interessiere, hat sich im Verlauf unseres Gesprächs die Idee eines Aufenthaltes in der Newlands Clinic immer mehr konkretisiert», sagt Annatina Suter.

Die junge Frau wird einen Monat in der Klinik verbringen, Einblicke in die Arbeit erhalten und mitarbeiten.

Die Newlands Clinic hat sich auf die Behandlung von HIV-Patienten und auf die HIV-Prävention spezialisiert. Nachdem der Aufenthalt in Zimbabwe feststand, war Annatina Suter erleichtert. «In den letzten Monaten erkundigte ich mich bei verschiedenen Organisationen wegen eines Freiwilligeneinsatzes im Ausland im medizinischen Bereich.» Aber es seien keine konkreten Kontakte zustande gekommen. «Möglicherweise hat dies damit zu tun, dass ich noch keine abgeschlossene Ausbildung vorweisen kann.» Jetzt freut sich Suter auf den Aufenthalt in Harare, weil sie dort auch mithelfen kann.

Kulturelle Unterschiede

«Die Schweiz ist ein kleines Land. Darum müssen wir uns öffnen und uns mit der Vielfalt und der Reichhaltigkeit anderer Kulturen auseinandersetzen.» Sie ist aufgrund eigener Erfahrungen der Meinung, dass, wer sich in einem anderen kulturellen Umfeld aufhält, lernt, tolerant zu sein. «Weil eben alles anders ist.» Als Kind lebte sie einige Jahre mit ihren Eltern in den USA. «Man muss sich bewusst sein, dass andere Länder und ihre Kultur eine Geschichte und einen Hintergrund haben. Beides sollte man zuerst verstehen und kennenlernen, um auch die Menschen verstehen zu können», so Annatina Suter. «Es braucht sehr viel Zeit, bis eine andere Kultur verstanden werden kann. Dies ist bei einem Auslandsaufenthalt zu berücksichtigen. Die zwei Monate in Nepal reichten darum nur gerade für einen ersten Einblick», stellt sie rückblickend fest.

Mehr zum Thema