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Nach Katastrophen-Debatte Bidens: So könnten die Demokraten ihren Kandidaten ersetzen

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Die Demokratische Partei ist nach Joe Bidens Auftritt in Panik. Viele fordern einen neuen Kandidaten. Ein Name fällt dabei immer häufiger.

«Biden muss ersetzt werden!» – heisst es nach der katastrophalen Präsidentschaftsdebatte gegen Donald Trump inzwischen selbst bei überzeugten Demokraten. Viele sehen nach dem Auftritt des Präsidenten keinen Weg mehr für ihn, das Rennen um die Präsidentschaft zu gewinnen.

Während des 90-minütigen Duells wirkte Joe Biden, der angeblich erkältet und deshalb heiser war, oft verloren, verhaspelte sich regelmässig und war schwer zu verstehen. Seine Frau Jill Biden führte ihn am Schluss von der Bühne. Die Performance des 81-Jährigen löste bei vielen, die ihn und seine Altersschwäche in den letzten Monaten tapfer verteidigt und runtergespielt haben, Panik aus.

Nur wenige Minuten nach Beginn des Duells stellten Kommentatoren sich die Frage, ob Biden als demokratischer Präsidentschaftskandidat ausgetauscht werden soll. Laut einer Umfrage von CNN, dem Sender, der die Debatte übertrug, fanden zwei Drittel der Zuschauerinnen und Zuschauer, dass Trump eine bessere Leistung hingelegt hat als Biden. Vor dem Duell dachten immerhin 45 Prozent der Leute, dass der Präsident besser als sein republikanischer Gegner abschneiden wird.

«Ich habe die Debatte zwischen Biden und Trump allein in einem Hotelzimmer in Lissabon verfolgt, und sie hat mich zum Weinen gebracht», schreibt der Kolumnist und persönliche Freund Bidens, Tom Friedman, in der «New York Times». Bis zum TV-Duell habe er noch geglaubt, dass Biden der Aufgabe als Präsident gewachsen sei. «Das ist er nun eindeutig nicht mehr», so Friedman. Seine Familie und Mitarbeitende, die bei seiner Vorbereitung in den letzten Tagen dabei waren, hätten dies wissen müssen. Sollte dies die beste Leistung gewesen sein, die sie aus dem Präsidenten herausholen konnten, sei es an der Zeit, «dass Joe die Würde behält, die er verdient und die Bühne am Ende dieser Amtszeit verlässt».

Treten Bidens grösste Verfechter statt ihm an?

Bis zur offiziellen Nominierung des Präsidentschaftskandidaten geht es noch eine Weile. Gibt es einen Demokraten, der Bidens Rolle als Kandidat einnehmen könnte? Aktuell macht vor allem ein Name die Runde: Gavin Newsom, der Gouverneur von Kalifornien.

Der 56-Jährige gilt als einer der geeignetsten Ersatzkandidaten für den Präsidenten. Er hat sich landesweit bei Themen wie Einwanderung und Waffensicherheit einen Namen gemacht. Gegenüber «Business Insider» sagte ein ehemaliger Stratege der Republikaner, Evan Siegfried, Newsoms Leute seien «klug oder zumindest kaltherzig genug», um nach Möglichkeiten zu suchen, wie sie Newsom «das verschaffen können, was er wirklich will – die Präsidentschaft».

Das Problem: Newsom ist einer der grössten Verfechter Bidens. Kurz nach der TV-Debatte sagte er zu Reportern, die ihn fragten, ob er sich vorstellen könnte, Biden zu ersetzen: «Ich würde Präsident Biden niemals den Rücken kehren». Er wisse auch von keinem anderen Demokraten, der das tun würde. «Wir werden uns in den nächsten Monaten noch mehr anstrengen. Wir werden diese Wahl gewinnen», so Newsom.

Ähnlich lautet auch die offizielle Haltung von Vizepräsidentin Harris. Sie wird ebenfalls als mögliche Biden-Nachfolge gehandelt. In einem Interview mit CNN gab sie zwar zu, dass die Debatte ein «langsamer Start» für Biden war. Der Präsident sei aber ausserordentlich stark. Ausserdem werde die Wahl anhand von «Substanz» entschieden und nicht des Auftrittes.

Die Zeit drängt für die Demokraten

Die Haltung der beiden könnte sich jedoch ändern – nämlich dann, wenn Biden selbst seine Kandidatur zurückzieht. Oder es die Demokraten zumindest öffentlich so aussehen lassen, dass Biden den Entscheid von sich aus fasste. Einfach wäre es dann aber für keinen der beiden. Die neuen Präsidentschaftskandidaten müssten vor dem Parteitag am 19. August bei den demokratischen Delegierten aus den einzelnen Bundesstaaten um Unterstützung werben.

Die Person, die bei den demokratischen Wählerinnen und Wähler wohl am beliebtesten ist, wird aber mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht antreten: Michelle Obama. Die Ehefrau des ehemaligen Präsidenten Barack Obama ist ein Publikumsliebling. Mit Politik will sie trotzdem nichts zu tun haben.

Erst im März sagte ihr Team: «Wie die ehemalige First Lady Michelle Obama im Laufe der Jahre mehrfach zum Ausdruck gebracht hat, wird sie nicht für das Präsidentenamt kandidieren.»

Egal wer Biden theoretisch ersetzen könnte. Den ersten Schritt müsste der Präsident selber machen – und die Zeit drängt. Biszur Nominierung sinds nur noch etwas mehr als zwei Monate.

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