Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Nach sechs Minuten war der Traum vorbei

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Quebec Die Vorsätze, das Skore so lange wie möglich ausgeglichen zu gestalten, waren bereits nach 383 Sekunden und dem dritten Treffer Russlands dahin. Die Partie war aus Schweizer Sicht bereits verloren, ehe sie richtig begonnen hatte.

Es schien sich in den Startminuten alles gegen das Team von Trainer Ralph Krueger verschworen zu haben. Der «Höhepunkt» des sechseinhalb-minütigen «Worst-Case-Szenarios» (Krueger) war das 3:0 für Russland. Andres Ambühl gewann in Unterzahl in der eigenen Zone ein Bully, die Scheibe gelangte zu Philippe Furrer, der mit einem Schuss hinter dem Tor befreien wollte. Doch der Berner Verteidiger geriet im dümmsten Moment aus dem Gleichgewicht; sein Schuss landete zum allgemeinen Entsetzen im von Martin Gerber gehüteten Tor.

Vom bitteren Start nicht mehr erholt

Die Vorentscheidung in der einseitigen Partie war jedoch bereits vor Furrers Slapshot ins eigene Tor gefallen. Alexander Semin erwischte nach 74 Sekunden Gerber, dem die Sicht verdeckt war, mit einem Schuss zwischen den Schonern hindurch. Nur eine gute Minute später führte Russland nach einem Missverständnis von Raphael Diaz und Gerber bereits 2:0. Diaz’ Rückgabe per Hand kullerte unter Martin Gerber hindurch ins Netz.

Von diesen bitteren Momenten erholten sich die Schweizer nicht mehr. Wie bereits im Duell in der Zwischenrunde (3:5) lag Russland nach dem ersten Abschnitt 3:0 vorne, und dies trotz dem ausgeglichenen Schussverhältnis von 8:8 (am Ende 30:22 für Russland). «Es ist natürlich extrem schwierig, nach einem solchen Start noch etwas zu bewegen», resümierte Stürmer Marc Reichert. «Man kann weder Diaz noch Furrer einen Vorwurf machen. Beide wollten ihr Bestes geben.»

Sprunger verletzt

Weil die vom ehemaligen Freiburger Helden Slawa Bykow gecoachten Russen im Gegensatz zum Montag auch nach dem Startdrittel nicht locker liessen, schieden die Schweizer mit dem selben Resultat aus wie vor einem Jahr in Moskau gegen Schweden.

Es passte zum verkorksten Auftritt der Schweizer, dass mit Julien Sprunger (37.) und Julien Vauclair (54.) zwei Spieler verletzt ausfielen. Sprunger wurde am Oberkiefer von einem Puck getroffen und klagte danach über ein Flimmern im Auge. Vauclair wurde Opfer einer rüden Attacke von Ilja Kowaltschuk und erlitt eine Unterleibs-Verletzung. Si

Mehr zum Thema