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Nach Unfall mit Praktika wieder Tritt fassen

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freiburg Wer sich infolge eines Unfalls oder Krankheit umschulen muss, findet im Kanton Freiburg keine Einrichtung für die berufliche Wiedereingliederung, stellten die Grossräte Jean-Daniel Wicht (FDP) und Christian Ducotterd (CVP) in einem Postulat fest. Sie forderten darin Praktika in der Arbeitswelt bei freiwilligen Unternehmen. Der Staatsrat erachtet nun in seiner Antwort diese Forderung als teilweise berechtigt. Er sieht die Praktika als Ergänzung zu bereits vorhandenen Massnahmen. «Es besteht effektiv ein Interesse, derartige Betriebspraktika zu organisieren, dies insbesondere im Rahmen der von der IV-Stelle des Kantons Freiburg angestrebten Erweiterung der Partnerunternehmen für 2011», schreibt die Regierung.

Unter Verantwortung der IV

Die staatsrätliche Antwort macht aber darauf aufmerksam, dass eine solche Lösung nur durch eine IV-Stelle koordiniert und verantwortet werden dürfe. Am Beginn eines Eingliederungsprozesses stehe die Berufsberatung und allenfalls eine gesonderte Abklärung. Die IV-Stellen greifen dabei auf spezialisierte Berufsbildungszentren zurück, von denen es eines in Vaulruz gibt. Angegliedert ist dabei auch ein Integrationsdienst, der Versicherten Arbeitsmöglichkeiten bei Unternehmen sucht. So wurde 2010 für 267 Personen ein ihrer Gesundheit angepasster Arbeitsplatz gefunden. Das Kontaktnetz umfasst 2322 Arbeitgeber. Der Staatsrat schliesst daraus, dass sich die Forderungen des Postulats Wicht/Ducotterd in zahlreichen Punkten mit bestehenden Instrumenten überschneiden.uh

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