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Nach Vancouver 2010 wollen die Freiburger Skeletonfahrer durchstarten

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Autor: michel spicher

Florentin Spadin und Ronald Auderset hatten sich Anfang November bei den internen Selektionsrennen der Schweizer Skeletonfahrer für den Europacup qualifiziert. Dieser ist hinter dem Welt- und dem Intercontinentalcup, bei denen jeweils nur zwei Schweizer startberechtigt sind, die «dritte Adresse» für die Fahrer.

Fernziel 2011

Dabei ging es für Spadin und Auderset in erster Linie darum, Erfahrungen zu sammeln. Im Rahmen des Nachwuchsprojekts des Schweizerischen Bob- und Skeletonverbands (SBBV), an dem die beiden teilnehmen, sollen sie nämlich behutsam für die Zeit nach den Olympischen Winterspielen von Vancouver 2010 aufgebaut werden. Dann nämlich, wenn die Schweizer Skeleton-Cracks Gregor Stähli und Pascal Oswald (Weltcup) oder Stefan Mörker und Daniel Mächler (Intercontinentalcup) wie angekündigt oder wie erwartet zurücktreten wollen, sollen die beiden Freiburger die entstandene Lücke füllen.

Der Weg dorthin ist noch weit, doch die aktuelle Stossrichtung scheint zu stimmen. So stellte der 21-jährige Spadin in diesem Winter seine Fortschritte mit einem 26. Platz im Gesamtklassement unter Beweis. Bei seiner letztjährigen Europacup-Premiere war er noch auf Platz 45 gefahren.

«Ich bin sehr zufrieden mit meinen Leistungen», blickte der Plaffeier zurück. «Dies umso mehr, als ich Anfang Saison Probleme mit den Kufen hatte. Sie griffen zu wenig und ich lag viel quer in der Bahn.» Nach einem Materialwechsel ging es schnell aufwärts. Hatte Spadin zuvor «nur» vier Top-30-Platzierungen verbuchen können, so waren es hinterher Top-20-Rangierungen.

Spital statt Podest

In St. Moritz Ende Januar war der Oberländer gar auf Podestkurs. «Nach dem ersten Lauf lag ich an zweiter Stelle. Auch im zweiten Durchgang war ich gut unterwegs, doch bei Fahrthälfte machte ich einen Fehler und konnte nur knapp einen Sturz vermeiden.» Folge: Platz 11 statt Podest, Spital statt Siegerehrung. Denn bei seinem Malheur hatte sich Spadin am Kinn verletzt und musste sich eine Schnittwunde mit drei Stichen nähen lassen.

Dass es nicht ganz ungefährlich ist, mit über 120 km/h den Eiskanal hinunterzurasen, musste auch der andere Freiburger Skeletonfahrer, Ronald Auderset schmerzlich erfahren. Bei seiner ersten Trainingsfahrt in St. Moritz stürzte der Mertenlacher und brach sich das Schlüsselbein. Über das abrupte Saisonende konnten die guten Klassierungen vom Dezember (ein 17. Platz und drei 22. Ränge) nur bedingt hinwegtrösten.

Training in Eigenverantwortung

Die Skeletonsaison ist inzwischen zu Ende, die Eisbahnen sind abgetaut und für Florentin Spadin beginnt Mitte April das Sommertraining. Da wird er nach einem von Trainer Cédric Tamani individuell zusammengestellten Trainingsprogramm arbeiten.

Eigenverantwortung lautet das Zauberwort. «Ich trainiere drei bis vier Mal in der Woche wie ein Sprinter: Schnellkraft, Schnelligkeit, Explosivkraft. Daneben ist Mentaltraining angesagt. Ich fahre jede Bahn im Kopf hinunter. Hunderte Male, bis ich jedes Detail auswendig kenne.» Daneben muss er bei Tamani zu gelegentlichen Kontrolltrainings antraben, um seinen Formstand zu überprüfen. Strapazen, die der angehende Physikstudent gerne auf sich nimmt. Denn in Gedanken ist er bereits im Jahr 2011 …

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