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Nach zwei Dritteln schon entschieden

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Nach zwei Dritteln schon entschieden

Gottéron verlor am Samstag in Zug mit 7:2

Zug liess Freiburg auch im zweiten Saisonheimspiel beim klaren 7:2- Sieg nicht den Hauch einer Chance. Mit vier Toren innert sieben Minuten am Ende des zweiten Drittels machten Petrow und Co schon früh alles klar.

Autor: Von KURT MING

Zu Beginn des letzten Drittels wechselte Coach Pelletier zum ersten Mal in dieser Saison seinen ausländischen Keeper Munro aus und brachte Ersatzmann Kucera, der seinerseits eine solide Leistung (nur ein Gegentor) zeigte. Und ab diesem Moment spielte der HCF wie in der NLB mit nur noch zwei Söldnern! Mit dem einzigen Unterschied, dass es sich in der zweithöchsten Liga kein Klub leisten könnte, auf diesen wichtigen Positionen so schwache Spieler wie Holden und Tuominen (trotz des Tores zum 6:2) spielen zu lassen. Klar, die zwölfte Auswärtsniederlage der Saison wirkt sich nur bedingt auf die Ausgangslage im Playout aus, weil auch Langnau und Basel ihre Spiele verloren. Aber die Vorstellung der HCF war gegenüber den 3930 zahlenden Zuschauern in der Hertihalle eine Zumutung.Der EVZ ging mit Volldampf in dieses Spiel und führte bis zur Spielmitte dank Toren von Christen und Doppeltorschütze Trevor Meier mehr als verdient mit 2:0. Nur einem halben Dutzend Big Saves von Munro hatten es die Gäste zu verdanken, dass sie nicht schon früh in eine Kanterniederlage hineinrutschten. Praktisch mit dem ersten Angriff im zweiten Abschnitt, Pelletier hatte mit einem Timeout sein Team offensichtlich für ein paar Momente lang aufgerüttelt, verkürzte Goldhelm Monnet mit einem herrlichen Schuss in Weibels Torkreuz. Dann folgte eine kurze Phase der Spannung, wo Bastl zweimal sogar den Ausgleich knapp verpasste. Auf einmal ging es aber dann ruckruck zackzack, und der Match war gelaufen. Die Innerschweizer brauchten gerade mal einen kurzen Zwischenspurt, um alles klarzumachen. Die ohne Heins spielende Abwehr war gegen Zugs Powersturm völlig überfordert, und die vielen unnötigen Strafen und Undiszipliniertheiten trugen das Ihre bei. Dem entscheidenden 3:1 durch Oppliger, der trotz Angeboten von drei anderen NLA-Klubs, darunter auch Freiburg, wohl in Zug bleiben wird, waren zudem zwei unverzeihliche Wechselfehler vorausgegangen.

HCF-Leistungsträger enttäuschten

Eigentlich sollten wegen der Absenzen von Baley und Heins die Schweizer Leistungsträger an diesem Abend mehr Verantwortung übernehmen, aber Routiniers wie Montandon (Minus-3-Bilanz) und Studer enttäuschten ihren Chef in allen Belangen: «Ich bin von der Leistung einiger meiner Schlüsselspieler tief enttäuscht», analysierte der Gottéron-Coach diesen Rückschlag nach den zwei Siegen am letzten Weekend. Aber einmal mehr hat dieses Spiel aufgezeigt, dass im Schweizer Hockey ein spielerisch limitierter Klub mehr als zu 50 Prozent von seinen Ausländern lebt. In dieser Beziehung hat es Coach Simpson um einiges besser. Seine fünf nominellen Söldner gehören zu den besten der Liga, und mit Paul DiPietro hat man sozusagen noch einen zusätzlichen Ausländer. Eigentlich nur logisch, dass Zug – Gottéron für den Sieger über weite Strecken nicht mehr als ein besseres Trainingsspiel war.

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