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Nachfolge Bundesrat: Ein Szenario wie schon 2002 mit Ruth Lüthi

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Man erinnert sich. Der Ruf nach einer «echten Romande» ertönte bereits 2002, als Freiburgs SP-Staatsrätin Ruth Lüthi in Bern gegen die Genferin Micheline Calmy-Rey antrat.

Ruth Lüthi, was lief damals genau ab?

Meine Kandidatur als Freiburgerin deutscher Muttersprache war weder für die Freiburger SP noch für die SP Schweiz ein Problem. Ich wurde vorgeschlagen als Freiburgerin und damit als Vertreterin eines Kantons der Westschweiz. Erst kurz vor dem definitiven Wahltag wurde von einigen Westschweizer Medien eine Polemik lanciert, in der mir vorgeworfen wurde, keine «echte Romande» zu sein und deshalb auch nicht als Vertreterin der Romandie gewählt werden könne.

Urs Schwaller hat sich immer als Deutschfreiburger ausgegeben. Hat er irgend-etwas falsch gemacht?

Solange er Kantonspolitik betrieben hat, im Speziellen als Staatsrat, war es sicher richtig und ehrlich, sich als Deutschschweizer zu identifizieren. In der nationalen Politik als Ständerat hat er aber immer den Kanton als Ganzes vertreten. Das war im Übrigen auch bei Otto Piller der Fall.

Wie soll er sich jetzt verhalten?

Es wäre anmassend, Urs Schwaller Ratschläge zu erteilen. Er ist ein sehr erfahrener Politiker und guter Stratege. Er wird schon richtig entscheiden.

Was wird den Ausschlag geben?

Die Frage der Zugehörigkeit ist zwar die gleiche wie bei mir. Sonst ist aber vieles anders: Die Sprachenfrage wurde zum Glück jetzt gestellt und kann hoffentlich von allen Seiten mit kühlem Kopf diskutiert werden. Die grosse Frage wird sein, ob der Sitz überhaupt von den Frei- sinnigen an die CVP gehen wird. il

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