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Nachfrage bei Spitex Sense nimmt zu

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Für die Hilfe und Pflege zu Hause haben die Mitarbeiterinnen der Spitex Sense 2012 über 50 000 verrechenbare Stunden geleistet, gegenüber rund 46 000 im Jahr 2011. Auch beim Mahlzeitendienst und beim Notruftelefon registrierte der Verein eine steigende Nachfrage. «Das zeigt, dass unser Angebot einem Bedarf der Bevölkerung entspricht», sagte Geschäftsleiter Hugo Baeriswyl am Donnerstagabend an der Generalversammlung in Tafers. Das Wachstum im Bereich Hilfe und Pflege zu Hause stelle die Spitex vor Herausforderungen. So sei es nicht einfach, auf dem ausgetrockneten Arbeitsmarkt entsprechendes Personal zu finden. Auch die Fallpauschalen der Spitäler, die bei der Spitex Sense in verschiedenen Ebenen aufs Tagesgeschäft einwirken, sind eine Herausforderung für den Verein. «Die Anmeldungen kommen viel kurzfristiger. Oftmals treten die Klienten kurz darauf wieder ins Spital ein und kommen wieder zurück», so Baeriswyl. Auch die administrativen Anforderungen würden stetig wachsen. Für die Entwicklung und die flächendeckende Einführung einer vereinheitlichten Klientendokumentation hatdie Spitex Sense 1500 Arbeitsstunden aufgewendet.

Beratungen sind komplexer

Bei der Mütter- und Väterberatung hat es eine Veränderung bei der Beratungsform gegeben. So haben gemäss Hugo Baeriswyl die Hausbesuche im vergangenen Jahr stark zugenommen. Sie machten fast einen Viertel der 3132 Beratungen aus. Insgesamt ging die Zahl der Beratungen gegenüber 2011 um knapp hundert Einheiten zurück. Die Gespräche werden aber immer komplexer. «Beratungen mit psychosozialen Schwerpunkten nehmen zu», so Baeriswyl. Präsident Rainer Ducrey erwähnte in seinem Jahresrückblick, dass die Spitex Sense fit sei–auch für Unvorhergesehenes. Dies habe der Verein Mitte 2012 bewiesen, als er bemerkte, dass die Kosten aus dem Ruder laufen würden. Das Verhältnis von verrechenbaren zu unverrechenbaren Stunden lag damals nicht wie gewohnt bei 48 zu 52, sondern bei 46 zu 54 Prozent (die FN berichteten). Zusammen mit der Geschäftsleitung und den Mitarbeitenden konnten rasch Massnahmen ergriffen und so das Steuer herumgerissen werden, erklärte Ducrey. Er bedankte sich unter anderem beim Gesundheitsnetz Sense für dessen Unterstützung. «In solchen Situationen ist dies entscheidend.»

Die Jahresrechnung 2012 und das Budget 2013 hat die Versammlung einstimmig genehmigt. Die Rechnung schliesst bei Einnahmen und Ausgaben von rund 6,8 Millionen Franken mit einem Gewinn von 19 000 Franken.

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