Freiburg 15.11.2013

Zwei Mäzene unterstützen neues Forschungszentrum an der Uni

Die Beziehung von Mensch und Technologie steht im Fokus eines interdisziplinären Forschungszentrums. Es wird von zwei Mäzenen unterstützt.

Das Forschungszentrum Human Centered Interaction Science and Technology (Human-IST) kann seinen Betrieb aufnehmen. Der Schritt wird möglich durch die finanzielle Unterstützung des Zentrums durch zwei Unternehmer, Gustav Stenbolt (Groupe Valartis) und Willi Liebherr (Liebherr International). Sie leisten laut einer Mitteilung der Universität Freiburg an die Uni-Stiftung rund eine Million Franken. Die Stiftung soll den gezielten und transparenten Einsatz privater Drittmittel für strategische Projekte gewährleisten.

Interdisziplinär verbunden

Mit dem Geld wird der Aufbau des Forschungszentrums finanziert. Human-IST ist eine innovative interdisziplinäre Verbindung von Informatik, Psychologie und Humanwissenschaften, die in Europa bisher einzigartig ist. Erforscht wird die Art und Weise, wie der Mensch mit seiner Umwelt im Alltag, bei der Arbeit und in der Freizeit interagiert. Die Basis dieses Austausches ist die Technologie. Diese Interaktion zwischen Mensch und Maschine soll erforscht werden.

«Die innovative und humanistische Vision der Universität, welche die Bedürfnisse des Menschen in den Mittelpunkt stellt, hat mich überzeugt», erklärt Stenbolt. Liebherr schätzt den neuartigen Ansatz des Zentrums, der Informatik und Psychologie verbindet.

In der Startphase wird eine Professur eingerichtet, um die Forschungsagenda des Zentrums zu betreuen und die vorhandenen interdisziplinären Kompetenzen an der Uni zu koordinieren. Zudem werden neue Ausbildungsmodule konzipiert. Dann soll das Zentrum als Institut verankert und mit weiteren Forschungsgruppen verstärkt werden. Der Entwicklungsplan sieht schliesslich die permanente Etablierung eines Forschungsschwerpunkts an der Hochschule vor. fca