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Nächster Schritt auf der Karriereleiter

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 Christian Schneuwly, wie kam der Transfer zum FCZ zustande?

Mein Vertrag mit dem FC Thun wäre im Sommer sowieso ausgelaufen. Ich habe mit dem Verein zwar ab und zu gesprochen, Konkretes hat sich dabei aber nicht ergeben. Ich wusste also nicht, wo ich stehe. Dann ist der FC Zürich auf mich zugekommen und wollte mich sofort. In den Verhandlungen mit den Zürchern fanden wir dann schnell eine Lösung.

 

 Thuns Sportchef Andres Gerber sagt, dass Sie Ende Saison den Klub so oder so verlassen hätten.

Darüber hatte ich mir gar noch nicht gross Gedanken gemacht. Sicher ist es so, dass ich einen nächsten Schritt in meiner Karriere machen wollte. Ich wusste aber nicht, wann das zeitlich der Fall sein würde. Jetzt hat es mit dem FCZ gerade gepasst, und ich habe nicht lange gezögert.

 

 Thun hat finanzielle Sorgen. Nun erhält der Verein dank dem vorzeitigen Wechsel eine Transfersumme – eine klassische Win-win-Situation.

 Das kann man so sagen. Es können sicherlich beide Parteien mit diesem Transfer zufrieden sein.

 

 Sie verlassen den FC Thun mitten in der Saison. Schwingt da ein Stück weit das Gefühl mit, den Verein im Stich zu lassen?

Natürlich war es kein einfacher Entscheid für mich. Ich habe mich im Berner Oberland immer sehr wohl gefühlt. Aber früher oder später wäre eine Trennung wahrscheinlich gewesen. Deshalb ist das kein Problem, und ich freue mich auf die neue Herausforderung in Zürich.

 

 In Thun waren Sie ein absoluter Führungsspieler und gehörten dem Mannschaftsrat an. Beim FCZ müssen Sie sich wieder aufs Neue beweisen. Ist der Wechsel deshalb auch so etwas wie ein Neustart für Sie?

Es ist bestimmt ein bewusster Schritt und eine Situation, die ich gesucht habe. Ich will weiter nach vorne kommen und mich bei einem Grossklub durchsetzen und Verantwortung übernehmen. Das ist mein klares Ziel.

 

 Die Konkurrenz im Mittelfeld der Stadtzürcher wird für Sie im Vergleich zu Thun ungleich grösser sein. Verspüren Sie auch Respekt vor dieser Herausforderung?

Nein, in erster Linie freue ich mich extrem auf diese Aufgabe. Der Konkurrenzkampf belebt. Dadurch wird man besser und stärker. Ich bin überzeugt, dass ich beim FCZ schnell eine wichtige Rolle einnehmen kann.

 

 Bei YB hatten Sie den Durchbruch nie ganz geschafft. Warum wird es beim Spitzenverein aus Zürich anders sein?

Weil ich mich spielerisch und menschlich viel reifer fühle, nachdem ich in Thun Leistung erbracht habe und Verantwortung übernommen habe.

 

 Beim FCZ wird alles wieder eine Nummer grösser sein als im beschaulichen Berner Oberland.

Ja, das reizt extrem. Sportlich spielt der FC Zürich immer vorne mit. Als aktuell Zweitklassierter ist eventuell sogar nach ganz vorne noch etwas möglich.

 

 Auch finanziell dürfte sich der Transfer für Sie lohnen.

 Natürlich, nicht nur sportlich, sondern auch finanziell will man immer einen Schritt nach vorne machen. Das ist so.

 

 Mit dem FCZ werden Sie wie einst bei den Young Boys wieder die Chance haben, um den Titel mitzuspielen.

 Ja, mit YB stand ich ja bereits einmal in einer Finalissima, nachdem wir die Tabelle zuvor mir grossem Vorsprung angeführt hatten. Das war eine sehr anspruchsvolle, tolle Erfahrung.

 

 Wie wichtig ist es, dass Sie mit dem FC Zürich auf die internationale Bühne, womöglich gar in die Champions League, zurückkehren können?

Für einen Spieler ist die Möglichkeit, international spielen zu können, natürlich äusserst wertvoll. Mit den Young Boys und Thun stand ich schon ein paar Mal in der Gruppenphase der Europa League.

 

 Wie geht es für Sie nun unmittelbar weiter?

Am Montag checke ich in Zürich im Hotel ein und dann steht bereits das erste Training auf dem Programm. Am 18. Januar geht es dann in die Türkei ins Trainingslager.

 

Zur Person

203 Spiele für YB und Thun

Der 26-jährige Wünnewiler Christian Schneuwly spielte seit 2011 bis auf einen kurzen Abstecher zu den Young Boys für den FC Thun. In der laufenden Saison erzielte der polyvalente Mittelfeldspieler in 17 Partien vier Tore und gab fünf Vorlagen. Die letzten Skorerpunkte für den FC Thun erzielte Schneuwly ausgerechnet gegen seinen künftigen Arbeitgeber. Am 7. Dezember schoss der Freiburger beim 2:1-Heimsieg gegen den FC Zürich ein Tor und bereitete das zweite vor. Insgesamt kommt der ehemalige Schweizer Junioren-Internationale in bisher 203 Super-League-Spielen für die Berner Young Boys und Thun auf 27 Tore und 36 Vorlagen.fs

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