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«Nächstes Jahr bin ich wieder dabei»

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Um die 300 freiwillige Helferinnen und Helfer stehen diese Woche am Internationalen Folkloretreffen in Freiburg im Einsatz. Gemäss Valentine Jaquier vom Organisationskomitee stammen die meisten von ihnen aus der Stadt Freiburg und Umgebung. «Der Austausch mit Menschen aus der ganzen Welt ist in der Regel die Hauptmotivation zur freiwilligen Mitarbeit», so Jaquier.

Beliebte Freiwilligenarbeit

 Laut Jaquier, die das Ressort der Freiwilligenarbeit betreut, haben rund 70 Prozent der engagierten Helfer bereits in den vergangenen Jahren zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. «Von der Studentin bis zum Rentner sind alle Generationen vertreten», sagt die Organisatorin. Besonders beliebt seien die Arbeit hinter der Bar oder als Gruppenführer. «Doch in der Regel geht es unseren Helfern in erster Linie um das Mitmachen und weniger um den Bereich. Daher können wir normalerweise auch alle Freiwilligen beschäftigen», so Jaquier. Die Intensität des Einsatzes hänge von den Möglichkeiten der Freiwilligen ab. «Während einige vereinzelt an einem Abend mitarbeiten, investieren andere bis zu zehn Tage.»

Mithilfe dank Inserat

Neue Helfer stossen oft dank Mundpropaganda zum Mitarbeiterteam hinzu. Zusätzlich haben die Organisatoren mit einem Zeitungsinserat auf die Möglichkeit der freiwilligen Mitarbeit aufmerksam gemacht. Dieses Inserat bewegte auch den Rentner Roland Tschäppät dazu, sich als freiwilligen Helfer zur Verfügung zu stellen. Der ehemalige Bauingenieur und Carchauffeur zählt dieses Jahr zum ersten Mal zur Helfertruppe. Da Tschäppät jedoch bereits seit 43 Jahren in der Stadt Freiburg sesshaft ist, kannte er das Internationale Folkloretreffen bereits aus vergangenen Jahren. «Doch dieses Jahr erlebe ich das Festival nicht nur als Zuschauer, sondern als Mitarbeiter», zeigt sich der gebürtige Berner begeistert.

Seine Arbeit als Fahrer gefällt ihm: «Eine Woche lang mal etwas anderes zu tun, bedeutet einen schönen Unterbruch vom Alltag.» Als Chauffeur fährt Tschäppät die Artisten an ihre jeweiligen Unterkunfts- und Auftrittsorte.

Täglicher Einsatz

Rund sechs Stunden ist Tschäppät täglich unterwegs, je nach Schicht morgens, nachmittags oder nachts. Dass er während seiner Einsätze mit längeren Wartezeiten konfrontiert wird, stört ihn nicht: «Langweilig wird es mir nie. Auch wenn wir Fahrer teilweise grundverschiedene Charaktere haben, herrscht eine geniale Stimmung. Es wird viel diskutiert und gelacht.» Die Tänzer und Musiker wirklich kennen zu lernen, sei ihm jedoch nicht möglich. «Einerseits muss ich mich während der Fahrt auf meine Route konzentrieren, andererseits werden Gespräche durch die Sprachbarriere verhindert.»

Als Dank für seinen freiwilligen Dienst erhält Tschäppät Zugang zu allen Aufführungen. «Besonders freue ich mich auf die Darbietungen der Südamerikaner und Afrikaner.» Und obwohl das Festival noch nicht zu Ende ist, steht für Tschäppät fest: «Nächstes Jahr bin ich wieder dabei.»

Programm

Heute am Folkloretreffen

18–24 UhrSchweizer Abend im Dorf der Nationen (Georges-Python-Platz).

18 UhrDezentrale Vorstellung in Moudon (Place du Marché; mit Brasilien und Taiwan).

20 UhrGalavorstellung «Folklore ohne Grenzen» (Equilibre).

20 UhrDezentrale Vorstellung in Jaun (Cantorama; mit Guam und Kenia).

22 UhrWeihnachtsrituale aus der Ukraine (Museum für Kunst und Geschichte).cs

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