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Nachtbus-Angebot wird ausgebaut

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Es gibt gute Nachrichten für alle Nachtschwärmer: Das Nachtbus-Angebot im Kanton Freiburg soll mit dem kommenden Fahrplanwechsel auf völlig neue Beine gestellt werden, wie anlässlich der gestrigen Präsentation des Fahrplanentwurfs in Düdingen verraten wurde.

In den Nächten von Freitag auf den Samstag und von Samstag auf den Sonntag soll es ab dem 9. Dezember elf neue Nachtbuslinien geben. Sieben von ihnen starten um 2  Uhr ab Freiburg, vier um 2.15  Uhr ab Bulle.

Pro Linie und Nacht soll je eine Hin- und eine Rückfahrt gefahren werden – in Koordination mit dem Netz der Agglomeration Freiburg, wie Staatsrat Jean-François Steiert (SP) im Verlauf seiner Ausführungen festhielt. Gemäss Corinne Rebetez, Kommunikationsverantwortliche der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion, handelt es sich bei diesen neuen Nachtbuslinien um eine Ergänzung der bisherigen Angebote im Kanton Freiburg.

Endlich hält der Regioexpress in Düdingen.

«Nicht mehr alle nüchtern»

Es gelten die üblichen Fahrausweise; dazu kommt ein Nachtzuschlag von fünf Franken für die Nachtarbeit und die Sicherheitskosten. «Der Sicherheitsaspekt ist bei diesem Angebot nicht zu unterschätzen», hielt der Vorsteher des Amts für Mobilität, Grégoire Cantin, fest. «Denn es handelt sich doch um einen Zeitpunkt, zu dem manchmal nicht mehr alle Fahrgäste nüchtern unterwegs sind.» Daher sei Sicherheitspersonal in den Bahnhöfen Freiburg und Bulle vorgesehen.

Von Plaffeien bis Murten

Im deutschsprachigen Kantonsteil werden künftig drei Freiburger Nachtbuslinien verkehren. Die Linie N 15 fährt von Freiburg über Düdingen und Murten nach Sugiez. Die Linie N 16 verkehrt von der Kantonshauptstadt aus via St. Ursen, Alterswil, Tafers und St. Antoni nach Heitenried. Die Linie N 17 bedient von Freiburg aus Marly, Rechthalten, Brünisried, Giffers, St. Silvester, Plasselb und Plaffeien. Tafers und Düdingen werden auch von der Berner Nachtbuslinie M 17 bedient, Murten und Sugiez von der Berner M 18-Linie.

Bis anhin war im Sensebezirk nur eine TPF-Nachtbus­linie unterwegs, die N 1. Sie ­verkehrt auf der Strecke ­Freiburg-Düdingen-Tafers- St. Ursen-Freiburg mit Abfahrt in Freiburg um 1  Uhr und um 2  Uhr.

Polizei ist erfreut

«Wir begrüssen den geplanten Ausbau des Nachtbus-Angebots sehr», sagte Bernard Vonlanthen, Adjunkt Prävention und Kommunikation bei der Kantonspolizei, auf Anfrage. Es liege im Sinne der Prävention von Alkohol am Steuer voll und ganz im Interesse der Polizei, dass Heimkehrer aus dem nächtlichen Ausgang solche Angebote benutzen.

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