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Nächtliche Explosion in Ecuvillens

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Gegen 23.30 Uhr in der Nacht auf Donnerstag ging bei der Ambulanz ein Notruf ein: Offenbar hatte ein 48-jähriger, in Ecuvillens wohnhafter Mann einen Feuerwerkskörper basteln wollen. «Dabei stiess er einen Behälter mit einer Substanz um, das Material explodierte», erklärte Isabelle Pauchard, Sprecherin der Kantonspolizei, gestern an einer Medienkonferenz vor Ort. Bei dem Unfall zog sich der Mann schwere Verletzungen zu. Er wurde zunächst ins Kantonsspital gebracht und dann ins Universitätsspital Lausanne verlegt. Er sei aber ausser Lebensgefahr, sagte Pauchard.

 Keine Gefahr mehr

Bis gestern Morgen sei die Strasse in Ecuvillens gesperrt gewesen. Fünf Personen, darunter auch der Vater des Mannes, mussten evakuiert werden. Grosse Schäden seien im Gebäude aber nicht entstanden. «Mittlerweile besteht aber absolut keine Gefahr mehr», betonte Isabelle Pauchard. Spezialisten aus Bern hätten gestern Morgen–bis auf einige Proben–alles Material zerstört. Viele Substanzen seien legal gewesen, andere müssten die Spezialisten noch untersuchen, sagte Gallus Risse, Mediensprecher der Kantonspolizei. «Mit den Anleitungen, die man im Internet findet, kann heute jeder solche Feuerwerkskörper basteln», meinte er.

Kein Unbekannter

Der Mann ist bei der Kantonspolizei nicht unbekannt. «Wir mussten schon mehrmals eingreifen, weil er Feuerwerkskörper hergestellt und gezündet hatte», sagte Gallus Risse. Nach dem Unfall entdeckte die Kantonspolizei auch eine Hanfplantage im Estrich. Wie gross diese ist, konnte Risse gestern noch nicht sagen. Die Staatsanwaltschaft werde den Fall nun untersuchen.

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