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Nachwuchs wird gezielt gefördert

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«Der Schiesssport ist nicht tot»: Mit diesen Worten eröffnete Präsident Ruedi Vonlanthen am Samstagmorgen die 184. Jahresversammlung des Freiburger Kantonalschützenvereins mit 374 Delegierten und Gästen in Aumont.

Dass dem so ist, bewiesen die zahlreichen Ehrungen von erfolgreichen Freiburger Schützinnen und Schützen, die mit Medaillen an Schweizerund Weltmeisterschaften heimkehrten. Dass dabei nicht nur die Jugend erfolgreich war, bestätigte der 66-jährige Pierre-Alain Dufaux, der mit Tafers an den Schweizer Gruppenmeisterschaften 300 m überlegen Schweizer Meister wurde.

Der Verband möchte aber, dass die Freiburger Schützen künftig noch erfolgreicher auf der nationalen und internationalen Bühne von sich reden machen. Dies will er mit einem Nachwuchskonzept erreichen, das der Verantwortliche Joël Ansermot den Delegierten und Gästen vorstellte. Er rief dabei die Vereine auf, sich auf die Suche nach talentierten jungen Schützen zu machen und sie zu melden. Aber auch Trainer werden gesucht.

Organisator gesucht

Gesucht wird aber auch ein Organisator des 30. kantonalen Schützenfestes, nachdem das 29. Fest im vergangenen Jahr im Greyerzerland mit über 5500 Teilnehmern ein voller Erfolg war, wie OK-Präsident Jean-Louis Romanens berichtete. Nachdem der Glanebezirk auf eine Durchführung eines solchen Grossanlasses verzichtet, hoffte der kantonale Ehrenpräsident Romanens, dass der Sensebezirk in die Bresche springt.

Als Sport betrachtet Grossratspräsident David Bonny das Schiesswesen, das nach sei- nen Worten unterstützt werden müsse. Wichtig sei auch, die Tradition zu bewahren. Dabei hob er die wichtige Rolle der Schützenvereine in der Gesellschaft hervor.

Zwei neue Ehrenmitglieder

Für Korpskommandant Dominique Andrey seinerseits kommt im freiwilligen Schiesswesen das Bekenntnis des Schweizer Volkes zur Milizarmee zum Ausdruck. Sorgen bereitet ihm aber die Tatsache, dass immer mehr Jugendliche dienstuntauglich seien oder sich für einen Zivildienst entscheiden, dies auch aus Gründen der Bequemlichkeit.

Er zeigte weiter auf, dass sich die Armee den neuen Technologien und Bedrohungen anpassen müsse. Ein erhöh- tes Risiko sieht er nicht nur in den Naturkatastrophen, sondern auch im Terrorismus. «Wir müssen ein Sicherheitsnetz aufbauen», betonte er und dachte dabei an eine Vernetzung der Armee mit der Polizei, der Feuerwehr, dem Bevölkerungsschutz, dem Nachrichtendienst usw.

Anstelle von Patricia Genoud, die zum Ehrenmitglied ernannt wurde, ist in Aumont Urs Jenny (Kerzers), der im Schweizerischen Schützenverband neu als Assistent des Ausbildungschefs tätig sein wird, in den Kantonalvorstand gewählt worden. Die Ehrenmitgliedschaft erhielt auch der langjährige Kantonalfähnrich Hans Walder aus Murten.

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