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Nachwuchskicker aus Kerzers siegten als «Österreicher»

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Autor: Marc Kipfer

Trotz des bitteren Ausscheidens der Schweizer Fussballnationalmannschaft bei der EM können sich noch zahlreiche Schweizer Schulen berechtigte Hoffnungen auf einen Europameistertitel machen.

Auf bestem Weg zu solchen Ehren befindet sich das Team der OS Kerzers. Am Euroschools Cup in Genf hat die Mann- und Frauschaft aus Kerzers alle anderen 19 Schulen aus fünf Kantonen souverän hinter sich gelassen, darunter die drei Freiburger Teams Wünnewil, Plaffeien und Jolimont.

Bei Euroschools, dem offiziellen Schulprojekt zur Fussball-EM, stehen die Teams jedes Kantons für ein Land der Uefa. Die Kerzerser waren als «Österreich» angetreten (die FN berichteten).

Mädchen mussten Tore schiessen

«Die Fairness hat den Ausschlag für uns gegeben», sagt Lehrer und Coach Walter Nyffenegger, der vom Sieg seiner Mannschaft selber überrascht wurde. Im ersten Spiel waren den Kerzersern noch alle Tore aberkannt worden, da kein Mädchen getroffen hatte – diese Regel gilt an allen Euroschools-Turnieren.

«Nach diesem bitteren Start hat unser Team erfolgreich die Taktik geändert, und ein wenig Glück kam auch dazu», gibt Nyffenegger, selber Fussballschiedsrichter in der 2. Liga, zu. Sein Team sammelte in der Folge munter Tore, Punkte und die beim Euroschools Cup üblichen Fairnesspunkte für sportliches Verhalten auf dem Platz.

Die siegreichen Kerzerser erhielten eine Urkunde und das begehrte Finalticket aus den Händen des Genfer Regierungsrats Charles Beer, des österreichischen Honorarkonsuls Hans-Walter Schober und der beiden Servette-Spieler Steve Celestini und Geoffrey Tréand.

«Träumen ist erlaubt»

Am internationalen Final in Innsbruck, für das die OS Kerzers sich mit dem Sieg qualifiziert hat, werden alle 53 Uefa-Nationen durch ihre jeweiligen Botschafterklassen aus Österreich, der Schweiz und Liechtenstein vertreten sein.

Geniessen die «Österreicher» aus Kerzers in Innsbruck nun gar einen Heimvorteil? «Wir nehmen unsere Botschafterrolle ernst», sagt Nyffenegger. Das Team freue sich auf die Reise am übernächsten Wochenende. Und auch zu den sportlichen Zielen äussert sich der Coach optimistisch: «Wir dürfen weiter träumen.»

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