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Nadia Mülhauser holt an der SM einmal Silber und zweimal Bronze

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Vergangenes Wochenende sind sieben Freiburger Kunstturnerinnen an der Schweizermeisterschaft im st. gallischen Oberbüren angetreten. Noch nie zuvor hatte der Schweizerische Turnverband (STV) so viel Mühe, einen Organisator für die Austragung der Schweizermeisterschaft zu finden wie dieses Jahr. Bis zum Sommer war noch unklar, ob der Grossanlass überhaupt durchgeführt werden kann. Mit viel Elan und überzeugender Professionalität stand der Fanclub des Nationalkaderturners Pablo Brägger kurzfristig auf die Hinterbeine und organisierte einen in jeder Hinsicht perfekten Wettkampf.

Überlegene Siegerin wurde die Olympiateilnehmerin Giulia Steingruber, die sich die nationalen Titel im Mehrkampf, am Sprung, am Stufenbarren und am Boden sicherte und sich auf dem Balken Bronze erturnte.

Mülhauser überzeugte

In der höchsten Kategorie der Elite waren die beiden Senslerinnen Nadia Baeriswyl und Nadia Mülhauser (beide SVKT Wünnewil) am Start. In Anbetracht der guten Leistungen von vergangener Saison setzte sich Mülhauser einen Podestplatz im Mehrkampf sowie mehrere Finalplätze an den einzelnen Geräten als Ziel. Ihr Startgerät, der Pferdsprung, gelang nach Wunsch. Sie zeigte einen sehr sauberen Yurchenko mit ganzer Schraube und wurde mit der Note 13.90 belohnt. Der Stufenbarren, den Mülhauser als ihr Paradegerät bezeichnet, machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Der Abschwung vom Handstand in den Unterschwung riss ihr die Füsse vom Holmen und sie musste improvisieren. Die Note 12.80 reichte trotzdem für eine Finalteilnahme an diesem Gerät. Die Balkenübung gelang nach Wunsch, ebenso die Vorführung am Boden. Mit einem Punktetotal von 51.05 gewann sie im Mehrkampf verdient Bronze. «Ich bin mit meiner Leistung zufrieden, auch wenn es noch besser hätte laufen können», meinte die 16-jährige Düdingerin nach dem Wettkampf.

Nach dem Mehrkampf vom Samstag sicherte sich Nadia Mülhauser tags darauf bei den Gerätefinals einen zweiten Platz am Pferdsprung, einen dritten Platz am Boden sowie zwei fünften Plätzen am Stufenbarren und Balken.

Baeriswyl ist zurück

Nach einer längeren Verletzungspause meldet sich Nadia Baeriswyl auf der Wettkampfbühne zurück. Die Vorbereitungszeit auf die Schweizermeisterschaft war nicht nur kurz, sondern auch körperlich sehr anstrengend, musste sie doch im Eiltempo einen 4-Kampf realisieren. «Ich war überhaupt nicht nervös. Es war seit langem wieder mein erster Wettkampf, und ich habe ihn als ein Training angesehen.»

Baeriswyl gelang ein guter Auftakt. Sie startete wie ihre Teamkollegin am Sprung. Der Überschlag gefolgt von einem gebückten Salto gelang nach Wunsch und wurde mit der Note 13.55 belohnt. Der Stufenbarren verlangt nach einer längeren Trainingspause viel Kraftausdauer. Just am Wettkampf konnte sie ihre Barrenübung ohne Halt durchziehen. Am Zittergerät, dem Balken, musste Baeriswyl beim freien Überschlag einen Sturz in Kauf nehmen. Am Boden sicherte sie sich mit 12.30 Punkten den letzten Finalplatz an diesem Gerät. Baeriswyl beendete den Mehrkampf im 9. Rang. Sie darf mit ihrer Leistung zufrieden sein.

Julie Gaudin wird 12. bei den Amateurinnen

In der Kategorie 6 Amateurinnen nahmen fünf Freiburger Turnerinnen teil. Julie Gaudin (Cugy-Vesin) präsentierte saubere Übungen und klassierte sich mit 39.00 Punkten auf dem guten 12. Platz.

Am kommenden Wochenende nimmt Gaudin zusammen mit Nadia Baeriswyl, Nadia Mülhauser, Angela Aebischer und Déborah Beuret an den Schweizer Mannschaftsmeisterschaften teil. Die Freiburgerinnen starten in der Liga B und haben sich den Aufstieg in die Liga A zum–durchaus realistischen–Ziel gesetzt. cm

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