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Nadia Poffet gelang Traumwettkampf

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Kunstturnen: Titel an der letzten Teilnahme

Autor: Von STEFANIE BAERISWYL

Das strahlende Gesicht von Poffet sagte in dem Moment viel mehr aus als viele Worte: ein gelungener Tag!

Frühe Vorentscheidung

Nadia Poffets Konkurrentin Emmanuelle Chenaux (Sâles) lief es alles andere als optimal. Schon am ersten Gerät, dem Stufenbarren, verlor sie wichtige Punkte. Poffet landete beim Barreneinturnen unsanft und zog sich eine Rückenstauchung zu. Trotzdem turnte sie den Barren in einem Zug und stand auch den risikoreichen Abgang. Am Balken stand Chenaux unter Druck. An diesem Gerät kann man viel gutmachen, aber auch viel verlieren. Chenaux stürzte erneut vom Gerät. Nadia Poffet hatte das Glück auf ihrer Seite und blieb auch beim etwas zu tief geratenen Salto vorwärts oben stehen. Den Rest der Übung turnte sie so sicher, dass man zweifelte, ob dieser Balken wirklich nur 10 cm breit sei. Die Vorentscheidung war schon nach zwei Geräten zu Gunsten von Poffet gefallen, denn am Boden und Sprung kann man kaum mehr Punkte gutmachen. Bis zum Schluss konnte Poffet den Vorsprung noch ausbauen und sich verdientermassen als Freiburger Meisterin feiern lassen.

Nach einer Verletzungspause bestritt Fanny Leimgruber (Freiburgia, P 4) erst den zweiten Wettkampf. Sie kam, sah und siegte. Sie turnte zwar ein reduziertes Programm, doch das, was sie machte, gelang ihr richtig. Cyrielle Verdon (Freiburgia) holte sich den Titel im Programm 3. Sie galt nicht als Favoritin, doch sie konnte sich gegenüber dem Niveautag Mitte März an allen Geräten steigern. Den Grundstein für ihren Erfolg legte sie mit der gelungenen Balkenübung. Alle ihre Konkurrentinnen mussten mindestens zwei Stürze in Kauf nehmen. Im Programm 2 konnte die Düdingerin Veronique Spicher die Goldmedaille in Empfang nehmen. Sie wurde für das Risiko belohnt, dass sie alle vorgeschriebenen Elemente turnte. Am Barren war sie die einzige Turnerin ihres Programms, die die Riesenfelge schaffte. Nadia Baeriswyl (TSV Düdingen) verwies im Programm 1 alle Routiniers auf die hinteren Ränge. An ihrer ersten Freiburger Meisterschaft wuchs sie über sich hinaus und siegte. Bei den Jüngsten war es Débora Beuret aus Romont, die den Sprung auf das oberste Treppchen schaffte.

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