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Nahe an der Leistungsgrenze

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: frank stettler

Hans Kossmann, was hat Gottéron gegen Bern für ein Weiterkommen gefehlt?

Das etwas breitere Kader der Berner sorgte, so glaube ich, am Schluss für die Differenz. Meinen Spielern ging der Sprit aus. Und trotzdem hätte jeder Match auf beide Seiten kippen können. Uns gelang es nie, im richtigen Moment ein Tor zu erzielen. Ein Stück weit Pech war zudem, dass wir während der Serie ein Dutzend Pfosten- oder Lattenschüsse zu verzeichnen hatten. Ich anerkenne aber, dass der SCB stets ein kleines Plus hatte.

Ihre Saisonbilanz dürfte trotzdem positiv ausfallen.

Sicher. Wir haben eine super Saison gespielt. In der Qualifikation erreichten wir mit Rang drei das Maximum. Im Halbfinal gegen den hoffentlich neuen Meister zu verlieren, ist bestimmt keine Schande.

Was braucht es noch, damit Gottéron dereinst ganz vorne mitmischen kann?

Unsere jungen Spieler konnten in diesen Playoffs wichtige Erfahrungen sammeln. Für Romain Loeffel etwa waren es die ersten richtigen Playoffs. Andere wie Andrei Bykow und Julien Sprunger konnten ihre Leistungen aus der Qualifikation nicht bestätigen. Ich will damit nicht sagen, dass sie schlecht gespielt haben. Aber wir hätten Tore dieser Linie gegen die Berner benötigt, vor allem nach dem Ausfall von Sandy Jeannin.

Dem Abgang von Franco Collenberg stehen bisher die Verpflichtungen der Verteidiger Sandro Wiedmer (von Visp) und Sebastian Schilt (von den SCL Tigers) gegenüber. Offen ist die Zukunft von Michal Barinka und Cristobal Huet. Ihr Handlungsspielraum in Sachen Transfers ist ziemlich eingeschränkt.

Was mit Barinka passiert, ist tatsächlich noch offen. Es gibt noch ein wenig Raum für Veränderungen, aber nicht allzu viel. Ich will unbedingt ein paar jüngere Spieler einbringen, um das Kader breiter zu machen und den Konkurrenzkampf zu erhöhen. Um dies zu erreichen, kann es noch Transfers auf dem Schweizer Markt geben. Wir werden prüfen, was in Kloten (Anm. der Red.: Finanzprobleme) und Bern passiert.

Und was ist mit Huet? Bleibt er, oder kommt Benjamin Conz?

Präsident Laurent Haymoz und Generaldirektor Raphaël Berger werden diese Frage ziemlich rasch klären – auf den einen oder anderen Weg. Es sind beides gute Torhüter. Ich wäre glücklich, sollte Huet bleiben, aber dies hängt davon ab, was sein Agent beabsichtigt.

Sind fünf Ausländer für die kommende Saison ebenfalls eine Option?

Auch dies gilt es zu überprüfen. Möglich ist, dass wir erneut erst im Verlauf der Saison einen zusätzlichen Ausländer engagieren. Wir haben es ja bei Pavel Rosa und Shawn Heins gesehen, wie schnell es zu Verletzungen kommen kann.

Für Sie war es die erste Saison als Headcoach. Welche Lehren ziehen Sie daraus?

Ich denke, dass ich fast das Maximum aus dem Team herausgeholt habe. Das gibt mir Selbstvertrauen. Ich kenne die Liga seit zehn Jahren und weiss deshalb was funktioniert und was nicht. Ich muss nun versuchen, die Mannschaft während des Sommers noch besser zu machen.

Wie streben Sie dies an?

Wie bereits erwähnt, muss ich wegen einem fünften Ausländer schauen und das Kader verbreitern. Zudem werde ich weiterhin eng mit den Nachwuchsverantwortlichen arbeiten. Mit Tristan Scherwey und Christoph Bertschy gehören zwei junge Freiburger zum Kader des SCB. Gottéron hat da aufgrund schlechter Arbeit vor fünf, sechs Jahren unglaublich viel an Talent verloren. Damit meine ich aber nicht etwa die tolle Arbeit der Junioren-Trainer wie Ruedi Raemy, sondern die Vereinsführung. Mit Loeffel und Sandro Brügger haben wir zwar zwei Spieler, die grosse Fortschritte gemacht haben. Wir brauchen aber mehr davon. Mit dem SC Bern und den ZSC Lions stehen schliesslich jene Teams im Final, welche die besten Nachwuchsspieler haben.

Wann geht es bei Gottéron wieder los?

Nächste Woche stehen noch ein paar freiwillige Eistrainings an. Dann ist ein Monat Pause, ehe wir das Sommertraining wieder aufnehmen. Ich persönlich habe in den nächsten Tagen noch genug Arbeit.

Aussichten:Budget bleibt bei 12 Millionen

Gottéron-Präsident Laurent Haymoz ordnet die Saison alles in allem als gut ein. «Klar wären wir gerne in den Final eingezogen. Aber Bern war stärker als wir. Nichtsdestotrotz haben wir unsere Saisonziele erreicht.» Das Ausscheiden gegen den SCB sei keine Schande. «Kein Team aus den Top-4 der Qualifikation hat es in den Final geschafft. Dies unterstreicht, wie ausgeglichen die Meisterschaft ist.»

Ziel sei es nun, in der kommenden Saison die Resultate der für Gottéron am Dienstag zu Ende gegangenen Saison zu wiederholen. Die dafür zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen werden dieselben bleiben. «So lange die Halle nicht renoviert wird und die Zuschauerkapazität so bleibt wie jetzt, wird unser Budget bei zwölf Millionen Franken liegen.»

Weil bis auf Goalie Cristobal Huet sämtliche Leistungsträger weiterlaufende Verträge haben, gibt es für nächste Saison kaum noch offene Fragen. «Wir werden nun mit Huet, den ich übrigens bewundere, die Diskussionen neu aufnehmen», so Haymoz. Weitere Personalentscheide würden jetzt mit Trainer Hans Kossmann diskutiert. Ob noch Schweizer Transfers getätigt werden, liess Haymoz offen. Medienberichte, wonach Gottéron Spieler der sich in Geldnöten befindenden Kloten Flyers angeboten worden seien, dementierte der Gottéron-Präsident.fs

«Ich habe fast das Maximum aus dem Team herausgeholt.»

«Gottéron hat aufgrund schlechter Arbeit vor fünf, sechs Jahren unglaublich viel an Talent verloren.»

LegendeBild Keystone/a

Aussichten:Budget bleibt bei 12 Millionen

Gottèron-Präsident Laurent Haymoz ordnet die Saison alles in allem als gut ein. «Klar wären wir gerne in den Final eingezogen. Aber Bern war stärker als wir. Nichtsdestotrotz haben wir unsere Saisonziele erreicht.» Das Ausscheiden gegen den SCB sei keine Schande. «Kein Team aus den Top-4 der Qualifikation hat es in den Final geschafft. Dies unterstreicht, wie ausgeglichen die Meisterschaft ist.»

Ziel sei es nun, in der kommenden Saison die Resultate der für Gottéron am Dienstag zu Ende gegangenen zu wiederholen. Die dafür zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen werden die selben bleiben. «So lange die Halle nicht renoviert wurde und die Zuschauerkapazität so bleibt wie jetzt, wird unser Budget bei zwölf Millionen Franken liegen.»

Weil bis auf Goalie Cristobal Huet sämtliche Leistungsträger weiterlaufende Verträge haben, gibt es für nächste Saison kaum noch offene Fragen. «Wir werden nun mit Huet, den ich übrigens bewundere, die Diskussionen neu aufnehmen», so Haymoz. Weitere Personalentscheide würden jetzt mit Trainer Hans Kossmann diskutiert. Ob noch Schweizer Transfers getätigt werden, liess Haymoz offen. Medienberichten, wonach Gottéron Spieler der sich in Geldnöten befindenden Kloten Flyers angeboten worden seien, dementierte der Gottéron-Präsident.fs

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