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Sensler Ammänner tagten in St. Ursen

Zusammenarbeit unter den Gemeinden war eines der Hauptthemen an der gestrigen Versammlung der Sensler Ammänner in St. Ursen.

Von ANTON JUNGO

Vor rund drei Jahren haben die Gemeinden Bösingen, Düdingen und Schmitten gemeinsam einen Qualitätsmanagement-Prozess durchlaufen. Die Durchleuchtung der Abläufe auf den Gemeindeverwaltungen gipfelte in der Iso-Zertifizierung. «Wir sind nicht besser als andere Gemeindeverwaltungen», betonte Josef Götschmann, Gemeindeschreiber in Schmitten. Er ist aber überzeugt, dass durch den Qualifikationsprozess die Arbeitsabläufe auf der Gemeindeverwaltung erleichtert und transparenter geworden sind. Wie er weiter ausführte, steht bei allen Bemühungen des Verwaltungspersonals die Zufriedenheit der Kunden – der Bürgerinnen und Bürger – im Vordergrund.

Gemeinden rücken einander näher

Für Mario Vonlanthen, Gemeindeschreiber in Düdingen, ist wichtig, dass die Gemeinden nun über klare Pflichtenhefte und Stellenbeschriebe verfügen. Dies kommt vor allem bei Wechseln im Gemeinderat und bei der Einstellung von neuem Personal zum Zug. Er hat auch festgestellt, dass durch den gemeinsamen Qualifikationsprozess die drei Gemeinden einander näher gerückt sind.

Oberamtmann Marius Zosso ist trotz zahlreicher Zusammenarbeits-Projekte im Bezirk überzeugt, dass das Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist. Möglichkeiten sieht er noch im Bereich der Feuerwehr und des Zivilschutzes. Er glaubt, dass in Zukunft auch bei der Raumplanung ein gemeinsames Vorgehen zwischen einzelnen Gemeinden angezeigt ist.

Walter Fasel, Ammann von St. Antoni, warf die Frage auf, ob sich einzelne Gemeinden oder Gemeindeverbände (z. B. OS Sense oder Spitalverband) nicht zu einem Energieverbund zusammenschliessen könnten, um so als starker Partner auf dem liberalisierten Energiemarkt aufzutreten. Für Daniel Brunner, Ammann von Wünnewil-Flamatt, ist es unbegreiflich, weshalb sich die kantonalen Instanzen noch immer dagegen wehren, dass Flamatt und Neuenegg bei der Feuerwehr zusammenspannen.

Zusammenarbeit verlangt
neue Gremien

Daniel Brunner machte andererseits darauf aufmerksam, dass bei jeder Zusammenarbeit neue Gremien geschaffen werden müssen und der Gemeinderat immer mehr von seiner Verantwortung delegiert. Er befürchtet, dass damit ein Demokratieverlust verbunden ist. René Kaeser, Ammann von Rechthalten, erwartet, dass die Gemeinden bei der Spitalfrage vermehrt zusammenstehen. Einer einzelnen Gemeinde sei es nicht mehr möglich, die Kostenentwicklung zu überschauen.

Die Ammänner liessen sich vom Oberamtmann und von Alois Pürro, Direktor der Sensler Stiftung für Behinderte, darüber informieren, dass die Vinzenzschwestern bereit wären, ihr Schwesternhaus in Tafers zu verkaufen. Die 1985 erstellte Liegenschaft in unmittelbarer Nähe des Alters- und Pflegeheims des Sense-Mittellandes umfasst 15 Zimmer und einen Umschwung von rund 5000 Quadratmetern. Es soll nun abgeklärt werden, ob im Sensebezirk Bedürfnisse (z. B. Heim für Kurz- und Tagesaufenthalte) bestehen, die mit diesem Haus abgedeckt werden könnten.

Hubert Sturny, Ammann von Alterswil, konnte seinen Kollegen mitteilen, dass 15 000 von 23 000 Steuererklärungen aus dem Sensebezirk schon behandelt und die Entscheide schon verschickt worden sind.

Zuletzt erhielt der Vorstand des Verbandes der Verwaltungsangestellten des Sensebezirks Gelegenheit, seine Organisation vorzustellen. Ein wichtiges Ziel der seit 80 Jahren bestehenden Organisation ist der gegenseitige Gedankenaustausch. Der Verband hat sich vorgenommen, vermehrt Aus- und Weiterbildung für seine Mitglieder zu organisieren.

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