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Namenlose Tote im Kanton Bern

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Die Schweizer Fernsehreporterin Milla Nova ist wieder unterwegs. Bei einer Recherche im Frauengefängnis Hindelbank erfährt sie, dass immerwieder Sans-Papiers verschwinden–ohne dass dies in der offiziellen Schweiz jemand merken würde. Sie beginnt zu recherchieren und stösst dabei auf namenlose Tote, welche die Berner Kantonspolizei nie identifizieren konnte.

Ein Berner Buch

Die Bernerin Christine Brandlegt mit «Kalte Seelen» ihren dritten Kriminalroman vor. Und es ist ihr bester: Die Journalistin–sie arbeitet bei der NZZ am Sonntag–hat sich von den zu detailreichen Schilderungen ihrer ersten Romane gelöst. Gleichzeitig verortet sie das Geschehen an bekannten Orten im Kanton und in der Stadt Bern, so dass die Geschichte realitätsnah bleibt. Die Protagonisten treffen sich in Bern in der Café-Bar Adrianos, wohnen in der Berner Altstadt und fahren mit dem Velo zur Arbeit. Die Leichen verschwinden spurlos im kalten Thunersee, und am Schluss führt eine Spur bis nach Konolfingen.

Christine Brand beschreibt prägnant–und treibt die Geschichte voran. Töten Rechtsextreme unerwünschte Ausländer? Oder geht ein Serienmörder um, ohne dass bisher jemand etwas davon gemerkt hat? Am Schluss gerät gar Milla Nova selber–die nicht immer einen kühlen Kopf bewahrt–in Gefahr.

Milla Nova hat ihren Vater nie gekannt. Dieses Buch leuchtet nun in die Vergangenheit. So scheint ein Drahtzieher der Rechtsextremen–der Milla Nova bereits im zweiten Band begegnet ist–den Vater zu kennen.

«Kalte Seelen» geht dort weiter, wo «Das Geheimnis der Söhne» aufgehört hat: Mit dem Prozess gegen den Mörder aus dem zweiten Krimi von Christine Brand. Doch auch wer das zweite Buch nicht gelesen hat, wird sich im neuen Roman problemlos zurechtfinden.

Figuren entwickeln sich

Wer die ersten Bücher gelesen hat, erlebt mit, wie sich die Figuren weiterentwickeln. Da ist Sandro Bandini, Milla Novas Freund, der bei der Berner Kantonspolizei arbeitet. Und da ist Lisa Kunz, seine Chefin. Im ersten Band war sie noch die Hauptfigur, bevor die Journalistin Milla Nova ihr den Rang streitig gemacht hat.

Christine Brand:«Kalte Seelen», Kriminalroman, Langnau: Landverlag, 2013, 354 S.

Zur Person

Christine Brands dritter Kriminalroman

Die 40-jährige Christine Brand ist Journalistin bei der NZZ am Sonntag. Zuvor war sie während drei Jahren Reporterin bei der Sendung Rundschau beim Schweizer Fernsehen, davor Lokaljournalistin und Gerichtsberichterstatterin für die Zeitung «Der Bund». 2008 veröffentlichte sie ihr erstes Buch «Schattentaten–wahre Kriminalgeschichten ans Licht gebracht» mit zwanzig authentischen Kriminalfällen. 2008 und 2009 veröffentlichte sie in den Krimianthologien «Mordsgeschichten aus dem Emmental, Band 1 und 2» die fiktiven Kurzkrimis «Späte Rache» und «Lochbach-Geist». 2009 kam ihr erster Kriminalroman, «Todesstrich», heraus, 2010 folgte «Das Geheimnis der Söhne». Sie ist auch Mitveranstalterin der «Criminale 2013»: Der europaweit grösste Konvent der Krimiautoren tagte in diesem Jahr in der Region Bern. Rund 200 Schreibende waren anwesend. Die Emmentalerin Christine Brand wohnt heute in Zürich.njb

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