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Nationale Wahlen finden ohne de Buman statt

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«Dominique de Buman strebt kein fünftes Mandat unter der Bundeshauskuppel an.» Dies haben die kantonale CVP und de Buman gestern in einem gemeinsamen Communiqué verkündet. Die Partei würdigte in ihrer Mitteilung die politische Karriere de Bumans, die nun im Präsidialjahr ihre Krönung fand.

Die Partei verkündete diesen Entscheid gestern nach einer Sitzung des Direktionskomitees. Gleichzeitig präzisierte der interimistische Co-Präsident Markus Bapst gegenüber den FN, dass de Buman sein Mandat bis zum Ende der Legislatur erfüllen werde.

Diese Erklärung beendet die Spekulation, dass der derzeitige Nationalratspräsident der CVP eine weitere Amtszeit in der Grossen Kammer hinzufügen könnte. Die Freiburger CVP sieht als einzige Kantonalpartei eine Amtszeitbeschränkung von vier Perioden vor.

Bapst bestätigte, dass es zu dieser Frage Sitzungen zwischen ihm als Wahlleiter und de Buman gegeben habe. Manchmal waren auch andere Personen dabei. «Es war eine rein theoretische Überlegung», so Bapst. «Wir wollten alle möglichen Varianten durchdiskutieren.» Bapst betont, dass de Buman nie um eine Verlängerung angefragt habe. «Er ist kein Sesselkleber.»

Dominique de Buman sagt auf Anfrage, dass für ihn stets klar gewesen sei, dass bei der Freiburger CVP eine Amtszeitbeschränkung gelte. Dies habe er auch nie infrage gestellt. «Ich habe die Möglichkeit einer Abweichung von den Statuten frühzeitig ausgeschlossen.» Das verbleibende Amtsjahr wolle er noch nutzen, um etwa die wirtschaftliche Standortförderung voranzutreiben. Über das Nationalratsmandat hinaus könne er sein Amt als Tourismuspräsident weiter ausüben, sagte er. Für de Buman stellt das Ende seines Mandats eine Chance für den CVP-Nachwuchs dar.

Auch Bapst hat keine Bedenken, dass die CVP ohne ihr Zugpferd um den zweiten Na­tio­nalratssitz bangen muss. «An unserer Strategie ändert sich nichts. Wir werden eine starke Liste mit grossen Perspektiven präsentieren.»

Simon Murith, Präsident CVP Stadt, betont, dass auch seine Sektion nie auf eine Verlängerung von de Bumans Mandat gedrängt habe. «Wir haben die Ressourcen, um seine Nachfolge zu meistern.» Dies gelte sowohl für die kantonale wie für die Stadtfreiburger CVP. «Wenn es bei diesem Sitz nun zu einem Turnus zwischen den Sektionen kommt, werden wir dies akzeptieren.»

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