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Nationales Spitzentreffen der Berufsbildung

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 Zehn Jahre nach dem Inkrafttreten des neuen Berufsbildungsgesetzes fand am 31. März das erste nationale Spitzentreffen der Berufsbildung statt. Die Spitzen der Verbundpartner der Berufsbildung – also von Bund, Kantonen und Sozialpartnern – haben die Erfolge der vergangenen zehn Jahre Berufsbildung gewürdigt. Als grösste Erfolge dürfen laut einem Pressecommuniqué von Travail Suisse folgende Errungenschaften gesehen werden: die Überwindung der Lehrstellenkrise, die Integration von Jugendlichen mit Schwierigkeiten und nicht zuletzt die gut funktionierende Verbundpartnerschaft. Anlässlich des nationalen Spitzentreffens der Berufsbildung, der Nachfolge der Lehrstellenkonferenz, wurden die Stärkung der höheren Berufsbildung, die Erhöhung der Berufsmaturaquoten, die Förderung von Berufsabschlüssen von Erwachsenen und die Verbesserung der Berufs- und Laufbahnberatung als neue Schwerpunkte festgelegt.

Trotz grosser Erfolge gibt es noch immer viel zu tun: Noch immer hat jede achte Person zwischen 25 und 64 keinen Berufsabschluss – das sind über 600 000 Personen. Bis zu 93 000 davon wären potenziell in der Lage, einen Erstabschluss zu erwerben.

«Obschon die Instrumente vorhanden sind, werden sie kaum genutzt. Das muss sich nun ändern», forderte Martin Flügel, Präsident von Travail Suisse. «Die Babyboomer-Generation geht in Rente, die nachfolgenden Jahrgänge sind weniger zahlreich. Dazu kommt das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative. Es ist wichtiger denn je, möglichst viele Erwerbstätige auf dem Arbeitsmarkt zu halten und sie höher zu qualifizieren», sagte Flügel und forderte ein Commitment der Verbundpartner der Berufsbildung zur Förderung der Nachholbildung.

Ziel müsse es sein, in den kommenden zehn Jahren 30 000 Erstabschlüsse von Erwachsenen zu erreichen. Damit Erwachsene finanziell abgesichert einen Berufsabschluss nachholen könnten, müssten Bund und Kantone in den nächsten zehn Jahren je 850 Millionen Franken investieren. Nur so könne die Nachholbildung auch zur Erfolgsstory werden. bm

 Weitere Informationen: Martin Flügel, Präsident Travail Suisse, Tel. 031 370 21 11.

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