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Nationalpark L’Ichkeul:

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Weltnaturerbe der Unesco

Der Nationalpark L’Ichkeul ist in erster Linie durch die einzigartige Beschaffenheit des gleichnamigen Sees charakterisiert. Im Winter wird der See durch sechs kleine Flüsschen gespiesen, wodurch sein Pegel steigt. Das Wasser wird dadurch süss. Im Sommer versiegen diese Zuflüsse, und der Spiegel des Sees sinkt ab auf Meeresniveau. Da der See dann durch eine benachbarte Lagune mit Meerwasser gespiesen wird, wird sein Wasser salzig. Je nach Jahreszeit hat der Ichkeul-See also Süss- oder Salzwasser.

Die tunesische Regierung unternimmt grosse Anstrengungen, um das Ökosystem zu erhalten. Die Hauptgefährdung besteht darin, dass aus den sechs Süsswasserzuflüssen Wasser für die Landwirtschaft abgezweigt wird. Dadurch wird das Süss- und Salzwassergleichgewicht gestört. Mit Dammbauten wird die Wasserzufuhr nun reguliert. Durch die Ankurbelung des sogenannten Öko-Tourismus wird zudem versucht den umliegenden Anwohnern einen ökonomischen Ausgleich für Einkommenseinbussen in der Landwirtschaft zu verschaffen.

Der Nationalpark gehört heute zum Unesco-Welterbe. Rund 180 Vogelarten leben im Park; während der Vogelzüge im Frühjahr und im Herbst sind jeweils bis 200 000 Exemplare anwesend. hw

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