Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Nationalrat und KKW-Befürworter Toni Brunner eröffnete die Energissima

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: regula Saner

Er wagte es nicht, das Wort KKW schon zu Beginn seiner Rede in den Mund zu nehmen. Denn schliesslich hielt er die Eröffnungsrede für die Schweizer Messe erneuerbarer Energien: Toni Brunner, seines Zeichens Präsident der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie sowie Atomstrom-Befürworter. Brunner referierte darum zuerst über die nach wie vor zunehmende Stromnachfrage in der Schweiz und wies darauf hin, wie wichtig es sei, genügend inländische Produktionskapazitäten herzustellen. Denn «es wäre grobfahrlässig, vom Ausland abhängig zu sein». In diesem Sinne habe der Bund kürzlich auch die Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien geschaffen – manchen gingen diese zu wenig weit, aber was nütze es, viel zu wollen und die Ziele dann nicht zu erreichen. Der Bund habe also die Rahmenbedingungen geschaffen, die nun für eine Aufbruchstimmung in der Branche sorgten. Und «das ist gut so», sagte Brunner vor den rund 100 Gästen. Erneuerbare Energien hätten aber auch ihre Grenzen, gab Brunner zu bedenken, und vor allen Dingen müsse die Stromproduktion auch wirtschaftlich sein. Es brauche darum auch Energieeffizienz, und es gehe nicht ohne, und da war das Wort: Kernenergie. «Möge sich Ihre Energie durchsetzen», schloss Brunner seine Rede.

Höchste Zeit zu handeln

Staatsratspräsident und Präsident der Energissima, Pascal Corminboeuf, warnte seinerseits: «Es ist fünf vor zwölf für den Planeten Erde», wenn dieser noch für die zukünftigen Generationen gerettet werden solle. «Wenn alle Menschen der westliche Lebensweise frönten, bräuchten wir schon heute drei Planeten», fuhr Corminboeuf fort und sprach weiter: «Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte (…) werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann!» Und aus all diesen Gründen brauche es erneuerbare Energien.

Der Leiter der Ausstellungs- und Kongresszentren Espace Gruyère und Forum Freiburg, Beat Kunz, gab seiner Überzeugung Ausdruck, dass die Energissima «die Plattform Nummer eins in Sachen erneuerbare Energie bleibt».

Rund 150 Aussteller

Bis am Sonntag können sich die Besucher im Rahmen von Animationen und Experimenten mit dem Thema erneuerbare Energie auseinandersetzen. Daneben stehen 45 Konferenzen, Diskussionsrunden und Seminare auf dem Programm. Ehrengast der diesjährigen Messe ist der Themenpark Biscope aus Ungersheim im Elsass.

Mehr zum Thema