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«Naturgarten macht schön»

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«Naturgarten macht schön»

Tag der offenen Gartentür auf dem Wistenlach

Astrid Fasel und Mario Romer gestalten Naturgärten für Privatkunden und für öffentliche Räume. Am Samstag steht ihr privates Gartenparadies den Naturgartenfreunden zur Besichtigung offen.

Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

Von der Steinterrasse im Garten von Astrid und Mario in Lugnorre aus schweift der Blick über die Kübelpflanzen hinweg zum Murtensee hinunter und in die Voralpen. Die ersten Schmetterlinge lassen sich auf den Blumen nieder, Vögel schnappen nach Würmern am Teichrand, derweil die Hauskatzen aus sicherer Distanz die Szene beobachten.

Ist diese Idylle nur ein paar wenigen, finanziell gut Gestellten vorbehalten? Der Landschaftsgärtner Mario Romer und die Biologin Astrid Fasel meinen: «Sogar im Balkonkistchen oder auf einer kleinen Terrasse kann man dazu beitragen, dass die Natur in den Siedlungsraum hineinwächst.»

Am Samstag, 15. Mai, finden in der ganzen Deutschschweiz Veranstaltungen von Mitgliedern des Vereins «Verband Natur Garten (VNG)» zum Thema Naturgärten statt. Die beiden Gartenbauer in Lugnorre, die einzigen Freiburger im VNG, öffnen ihr Gartentor für Besucher zwischen 14 und 17 Uhr.

Wasser, Steine, Holz und Pflanzen

Wo auf der Skala zwischen den geometrisch angelegten Gärten wie im Schloss Versailles und der Wildnis vor der Haustüre reihen sich Fasel und Romer ein? «Die Mitte finde ich langweilig. Der Naturgarten braucht ebenso Planung wie jeder andere Garten. Ich möchte in der Gestaltung die Natur und die Ästhetik nebeneinander stellen», sagt Romer. Auch seine Lebens- und Geschäftspartnerin Fasel möchte sich klar positionieren: «Naturgärten sind keine handgestrickten Produkte. Wir überlassen nicht einfach alles dem Zufall. Wir planen dynamisch-lebendige und dabei klar strukturierte Landschaften.»

Mit Feng-Shui habe übrigens die Kunst des Naturgartens nichts zu tun, versichern beide. Man vertrete auch nicht eine sektiererisch-strenge Haltung. Eine Pflanze, auch wenn sie nicht einheimisch ist, die in einem Garten ein bedeutendes Element darstellt, wird nicht aus Prinzip aus einem Garten verbannt.
Aus den Elementen Wasser, Steine, Kies, Holz und Pflanzen zaubern die Gartenbauer naturnahe Spielplätze rund um Schulhäuser, Siedlungsbauten und komplette Privatgärten. Mario Romer ist Spezialist für Natursteinmauern. Er gestaltet damit kleine Gartenmauern, Stützmauern, Umrandungen für Sandkästen, Grillplätze u.v.m. Die längste Mauer, die er in dieser Technik erstellte, war 36 Meter lang. Die Lieblingsblume der Biologin ist übrigens die fast unscheinbare, hellblau blühende Wegwarte. Sie wächst an Wegrändern genauso wie in Naturwiesen.

Ein Garten ist nie fertig

Astrid Fasel weiss, welche Pflanzen sich gegenseitig gut vertragen und welche sich im Wachstum behindern. Sie erklärt: «Unkraut ist eigentlich ein Begleitkraut. Wir jäten übrigens auch. Oft braucht ein Garten, der allen Ansprüchen der Kundschaft genügt, mehrere Jahre, bis er seine volle Schönheit erreicht hat. Eigentlich ist er nie fertig, er entwickelt sich immer weiter.»

Der Verband Natur Garten schreibt: «Der Natur Freiraum und Ruhe lassen, heisst Gelassenheit ernten. Und Gelassenheit macht schön. In diesem Sinn startet er die Tage der offenen Gartentür mit dem Slogan

Offene Gartentür am Samstag, 15. Mai, 14-17 Uhr bei Astrid Fasel und Mario Romer in Lugnorre, Route de la Ritta 8.

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