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«Néco»-Nachkommen von guter Qualität

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«Néco»-Nachkommen von guter Qualität

Herbstschau der Pferdezuchtgenossenschaft des Sensebezirks

66 Freiberger-Stuten mit Fohlen wurden am Samstag auf der Pferdesportanlage des Sense-Oberlandes in Plaffeien den Experten vorgeführt. 14 Fohlen mit mehr als 22 Punkten wurden für das Championat aufgerufen.

Von JOSEF JUNGO

Erstmals wurden 22 Fohlen aus der Nachzucht des siebenjährigen Hengstes «Néco» des Eidg. Gestüts in Avenches vorgeführt. Von diesem harmonisch gebauten, eleganten Hengst mit Warmblutanteil, der seit zwei Jahren in der Genossenschaft eingesetzt wird, erwarten die Sensler Züchter einen Qualitätsschub in der Zucht von Freizeitpferden.

Strenge Selektion ist notwendig

«Die Qualität der Nachzucht ist gut. Das Stutfohlen belegte den ersten Rang. Um noch ein besseres Gesamtbild zu erhalten, braucht es jedoch mehrere Jahrgänge», erklärte Geschäftsführer Hans Bielmann. Der Zuchterfolg hänge natürlich auch von der Stutenbasis ab, ergänzte er. Es sei vorgesehen, diesen Hengst noch eine dritte Decksaison einzusetzen. Bis dahin müsse die Genossenschaft einen neuen Hengstenhalter finden, da Paul Siffert, Überstorf, nach vielen Jahren den Rücktritt erklärt habe.

Dank strenger Selektion konnten die Sensler Züchter die Qualität der Stuten in den letzten Jahren stetig verbessern. Dies bestätigte auch Ernest Schläfli, Posieux, Präsident des Schweizerischen Freiberger-Zuchtverbandes.

Die Beurteilung der Fohlen erfolgt für die Kriterien Typ, Bau und Gang. Die maximale Punktzahl beträgt 9. Für den Rappel wurden die Fohlen mit 22 und mehr Punktzahlen aufgerufen. Leider waren die zwei französischsprachigen Experten Charly Braillard und Roland Bovet nicht in der Lage, die Kommentierung der Fohlen zu übernehmen. Dies wurde von den Züchtern sehr bedauert.

«Die Kritik richtete sich nicht gegen die Kompetenzen der zwei Freiburger Experten», hielt Bielmann fest. Man erwarte aber, dass die Experten den Züchtern die Bewertung erklären können», betonte er. Bielmann bedauerte, dass der Zuchtverband seinem Wunsch, einen auswärtigen, zweisprachigen Experten nach Plaffeien zu delegieren, nicht entsprochen habe. Für die Kommentierung der Siegerfohlen stellte sich schliesslich Ernest Schläfli zur Verfügung.

Vor einem Jahr gaben die Abzüge wegen weisser Flecken viel zu reden. Drei Züchter machten von der Möglichkeit Gebrauch, Pferde, welche damals mit Abzügen bestraft wurden, neu beurteilen zu lassen. Hans-Peter Piller, Brünisried, führte den Experten seine Hengste «Liceur» und «Veinard» vor.

Die Nachfrage nach Zuchtfohlen sei sehr gering, erklärte Bielmann. Der Züchter stehe deshalb vor der Wahl, vielversprechende Tiere aufzuziehen bis zum Feldtest und dann als ausgebildete Freizeitpferde zu verkaufen. Er erinnerte daran, dass die Aufzuchtkosten für dreijährige Pferde etwa 6000 Franken ausmachen. Die andere Variante sei der Verkauf der Fohlen für die Schlachtbank.

Dank Intervention des Zuchtverbandes konnte für Schlachtfohlen der Preis von sieben Franken pro Kilogramm Schlachtgewicht ausgehandelt werden. Wäre dieser Preis wie bisher bei fünf Franken geblieben, hätte die Genossenschaft einen grossen Einbruch in der Zucht gewärtigen müssen. Bielmann wies darauf hin, dass für eine erfolgreiche Zuchtselektion eine gewisse Stutenbasis bleiben müsse. Die Genossenschaft zählt um die 70 Stuten und hofft, diese Zahl halten zu können.

Trotz widrigen Witterungsverhältnissen konnte die Schau auf der Allwetter-Anlage problemlos durchgeführt werden. Die Herbstschau endete mit dem Züchterabend. ju

Rangliste: Hengstfohlen: 1. «Quint», 8/7/8, (Vater Quèsac), Züchter Rudolf Piller, Giffers; 2. «Easy-Boy», 8/8/7 (Eiger), Elisabeth Spring, Jeuss; 3. «Hartorius», 8/7/7 (Harquis), Kurt Salvisberg, Schmitten; 4. «Harison», 8/7/7 (Helix), Hansruedi Brand, Wallenried; 5. «Hakim», 8/7/7, (Helix), Hugo Piller, Brünisried; 6. «Vincent», 7/7/8 (Veinard), Hans-Peter Piller, Brünisried; 7. «Vento», 7/7/8 (Veinard), Hans-Peter Piller, Brünisried; 8. «Vico», 7/7/8, (Veinard), Hugo Piller, Brünisried.

Stutfohlen: 1. «Navarra», 8/7/8, (Néco), Bruno Suter, Brünisried; 2. «Quinea», 8/7/8 (Helix), Rudolf Piller, Giffers; 3. «Leila», 7/8/8 (Havane), Kurt Mäder, Sangernboden; 4. «Sheila», 8/7/7 (Havane), Kurt Mäder, Sangernboden; 5. «Fabiola», 7/7/8 (Néco), Hanspeter Dousse, Plaffeien; 6. «Halaine», 7/7/8, Erich Krebs, Münchenwiler.

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