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Nelson Mandela – ein Gigant, kein Heiliger

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Nelson Mandela feiert am 18. Juli seinen 92. Geburtstag Richard Stengel versucht in seiner Biografie, den ungeheuer grossen Beitrag dieses südafrikanischen Staatsmannes gegen die Apartheit und für die Versöhnung von Schwarz und Weiss zu beschreiben.

Der Autor war Nelson Mandela bereits bei dessen Autobiografie «Der lange Weg zur Freiheit» behilflich. In «Mandelas Weg» schildert Stengel jetzt einen zutiefst von Prinzipien durchdrungenen Mann, der als «Held», aber nicht als «Heiliger» gesehen werden möchte. Stengel ist Chefredaktor des Magazins «Time» und hat Mandela drei Jahre lang auf allen Reisen, im politischen Alltag und gar in die Ferien begleitet. Er schildert den heute über 90-Jährigen als grossen Kommunikator und besonnenen Politiker, der stets erst einmal an das Gute im Menschen glaube. Es ist der Mandela, den jedes Schulkind als Symbol einer friedfertigen, toleranten und humanen Politik kennenlernt.

Die Schwäche des Buches besteht darin, dass der Autor sehr diskret ist, manchmal weckt er nur Neugier nach mehr Informationen über den Charakter des Nationalhelden. «Er ist nicht ein grossartiger Mensch, weil er keine Fehler hätte, sondern weil er über seine Fehler triumphiert», schreibt Stengel. Das Buch schildert ein Idol und einen Freiheitshelden, der auch ungeduldig, trotz aller Beherrschung und Gutmütigkeit sogar zornig werden kann. fn

Richard Stengel: «Mandelas Weg». Liebe, Mut, Verantwortung. 320 Seiten, C. Bertelsmann, München 2010.

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