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Nervenprobe bestanden

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Die Voraussetzungen für das Spiel waren denkbar schlecht. Nach vier 3:0-Niederlagen in Serie, dem Abgang von Trainerin Rothenbühler und einem immer schmaler werdenden Kader kam es vergangenen Samstag zur Reise nach Cernier. Auch die Halle verbanden die Bösinger nicht gerade mit frohen Erinnerungen, scheiterten die Sensler letzte Saison doch zuverlässig an der durchaus in Reichweite liegenden Equipe aus dem Jura und stiegen direkt aus der NLB ab.

Da sich beide Mannschaften in der Zwischenzeit personell stark verändert haben, stellte dieses letzte Vorrundenspiel für beide Equipen ein Spiel der letzten Chance dar. Für Val-de-Ruz ging es um nichts mehr als um den Klassenerhalt, für die Bösinger um den Anschluss an das breite Mittelfeld. Neben der Tabellensituation sorgte ein weiterer Umstand für Emotionen: Mit Jan Kovatsch, dem Bruder von Bösingens Kapitän Simon und Vincent Dupont spielten in den Reihen von Val-de-Ruz zwei ehemalige Junioren des VBC Bösingen, die bis in die Haarspitzen motiviert waren. Namentlich Jan Kovatsch hielt seine Equipe über weite Strecken des Matches im Spiel und punktete gleich serienweise auf der Aussenposition.
Scheiterten die Sensler im ersten Satz trotz einem Sechspunktevorsprung in der Schlussphase noch an sich selbst, kehrte mit dem zweiten Satz das Selbstvertrauen zurück. Überlegen beherrschten die Sensler den Gegner, zwangen ihn mit druckvollem Service, präziseren Verteidigungen und einem immer schneller werdenden Angriffsspiel in die Knie. Dass die Bösinger auch knappe Sätze wieder für sich entscheiden können, zeigte sich im dritten, spielentscheidenden Abschnitt. Statt in die bekannte Ohnmacht zu verfallen, glänzten vorab Huter, aber auch Schröder und Steimann in der Schlussphase durch grossen Einsatz in der Verteidigung. Indem sie die langen Ballwechsel praktisch allesamt für sich entschieden, belohnten sich die Sensler für ihren Einsatz gleich selbst.

Val-de-Ruz – VBC Bösingen 1:3 (26:24, 19:25, 23:25, 22:25)

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