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Nervöse Freiburger bei Heimpremiere

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Es war eine harte erste Saisonhälfte für Floorball Freiburg: Alle Partien fanden auswärts statt, unter anderem in Tenero, Bellinzona, Davos und Sargans. Am Wochenende kam es für die Saanestädter nun endlich zu den ersten Heimspielen. Gut 450 Zuschauer kamen am Samstag in die renovierte Heilig-Kreuz-Halle – die höchste Zuschauerzahl der bisherigen NLB-Saison. In der Hinrunde hatte Freiburg die Bündner mit 6:4 geschlagen. Die volle Halle und die hohen Erwartungen forderten jedoch ihren Tribut, es kam zu einer niederschmetternden 5:13-Niederlage für die Freiburger.

Bereits nach vier Minuten traf Davos-Klosters zum ersten Mal durch die löchrige Verteidigung der Freiburger hindurch und doppelte nur eine Minute später nach. Anfangs konnte Freiburg noch reagieren, zum Beispiel in der 12. Minute, als Jean Philippe Brodard den Ball von hinter dem Tor auf Jessy Ducommun spielte und dieser gekonnt zum 1:2 traf. Während aber der gegnerische Torhüter mehrere Schüsse der Saanestädter parieren konnte, trafen die Gäste aus Graubünden kurz vor Ende des ersten Drittels noch einmal (1:3).

Potenzial nicht ausgeschöpft

Vereinzelt zeigte Freiburg im zweiten und dritten Drittel noch, was möglich gewesen wäre. Immer wieder fielen aber das ungenügende Zusammenspiel sowie die vielen individuellen, der Nervosität geschuldeten Fehler und die lasche Verteidigung auf. Dieser machten vor allem die beiden ehemaligen NLA-Spieler Kevin Bebi und Mike Jäger (beide früher beim UHC Alligator Malans) zu schaffen. Mit sieben Toren und fünf Assists war der grösste Teil der insgesamt 13 gegnerischen Treffer diesem Duo zuzuschreiben. «Davos hat sich besser auf uns eingestellt als wir uns auf sie», räumte Floorball-Trainer Stefan Hayoz ein. Die Nervosität habe bei ihm angefangen und sich auf die ganze Mannschaft übertragen. «Es war schon ein bisschen speziell», beschrieb Hayoz dieses erste Heimspiel, das mit 5:13 endete.

Wie ausgewechselt

Am Sonntag startete Freiburg mit zwei statt drei Linien ins Rückspiel gegen den letztplatzierten UHC Sarganserland. «Das Ziel war, so schnell wie möglich einen Vorsprung rauszuholen», kommentierte ­Hayoz. Das gelang in der 3. Minute, als Elia Aerschmann einen präzisen Pass auf Loris Roulin spielte und dieser dank einem gut platzierten Schuss das erste Tor der Partie bejubeln konnte. Wie schon die Davoser übten auch die Sarganser viel Druck auf die Heimmannschaft aus. Statt mit Nervosität und Hektik reagierten die Saanestädter diesmal aber mit schnellen Pässen, viel Laufarbeit und mehr Kampfgeist. In der 6. Minute kassierten die Freiburger allerdings das 1:1. Bald spielten sie wieder mit drei Linien. Das erste Drittel endete 3:2.

In der 21. Minute traf Freiburg zum 4:2. Kurze Zeit später hatten die Schiedsrichter genug von den vielen Stockschlägen und pfiffen eine 2-Minuten-Strafe gegen Sargans. Eine Sekunde vor Ende der Strafe konnte das Freiburger Powerplay diese in ein 5:2 verwandeln. Die Ostschweizer liessen das nicht auf sich sitzen und verpassten bis zum Ende des zweiten Drittels nur knapp den Ausgleich (5:4). Im letzten Dritteln nahmen die Freiburger noch einmal Fahrt auf und zeigten sich von ihrer besten Seite. Torjäger Elia Aersch­mann erzielte in der 59. Minute das neunte und letzte Tor für Freiburg. «Das war ein Pflichtsieg. Drei Punkte sind nicht nichts, aber eben auch nicht sechs Punkte», so Hayoz’ nüchterne Bilanz des Wochenendes. Dennoch sehe er es positiv: Freiburg habe seinen vierten Tabellenplatz verteidigt und sei weiter im Playoff-Rennen.

Telegramme

Freiburg – Davos 5:13 (1:3, 2:4, 2:6)

Heilig-Kreuz-Halle. 445 Zuschauer. SR: Kuhn/Wanzenried. Tore: 4. D. Joos 0:1. 5. N. Giger (M. Jäger) 0:2. 12. J. Ducommun (J. Brodard) 1:2. 19. M. Jäger (K. Bebi) 1:3. 28. L. Guidon (N. Giger) 1:4. 32. M. Jäger (K. Bebi) 1:5. 32. J. Brodard (O. Müller) 2:5. 34. K. Bebi 2:6. 34. E. Aerschmann (L.  Barbey) 3:6. 35. M. Jäger 3:7. 45. K. Bebi (C. Wiedmer) 3:8. 45. J. Brodard (J.  Ducommun) 4:8. 50. L. Rizzi (C.  Wiedmer) 4:9. 52. K. Bebi (L. Rizzi) 4:10. 54. P. Mathis (L. Rizzi) 4:11. 55. N.  Giger (M. Jäger) 4:12. 56. M. Weibel (E. Aerschmann) 5:12. 60. K. Bebi (M. Jäger) 5:13. Strafen: 4-mal 2 Min. gegen Freiburg. 2-mal 2 Min. gegen Davos-Klosters.

Freiburg – Sarganserland 9:5 (3:2, 2:2, 4:1)

Heilig-Kreuz-Halle. 243 Zuschauer. SR: Altorfer/Linder. Tore: 3. L. Roulin (E.  Aerschmann) 1:0. 6. M. De Coi (C.) 1:1. 7. J. Brodard (D. Wolfer) 2:1. 13. M. De Coi 2:2. 18. E. Aerschmann (M. Weibel) 3:2. 21. T.  Zürcher (M. Weibel) 4:2. 26. E.  Aersch­mann (J. Brodard) 5:2. 29. D. Gmür (C. Kühne) 5:3. 34. C. Kühne (D. Hardegger) 5:4. 43. O. Müller (J. Ducommun) 6:4. 51. A. Perroulaz (B. Aerschmann) 7:4. 53. O. Müller (D. Wolfer) 8:4. 59. E. Aerschmann (A. Perroulaz) 9:4. 60. M. De Coi (D. Dietrich) 9:5. Strafen: je 1-mal 2 Min. gegen Freiburg und Sarganserland.

Männer. NLB. Rangliste (alle 13 Spiele): 1. Kloten-Dietlikon 35. 2. Basel regio 33. 3. Floorball Thurgau 29. 4. Floorball Freiburg 24. 5. UH Gordola 22. 6. Eggiwil 18. 7. Ticino Unihockey 17 (-4). 8. Davos-Klosters 17 (-4). 9. Langenthal Aarwangen 15. 10. March-Höfe Altendorf 13. 11. Grünenmatt 10. 12. Sarganserland 1.

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