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Nespresso-Fabrik in Romont wird die Vollauslastung mit Verzögerung erreichen

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 Von 400 Arbeitsplätzen hatte das Unternehmen Nestlé gesprochen, die bis spätestens Ende 2016 in der Nespresso-Fabrik in Romont beschäftigt sein sollen. Ein Jahr nach Produktionsbeginn seien aber erst 130 Personen angestellt, bemerken die Grossräte Xavier Ganioz (SP, Freiburg) und Nicole Lehner-Gigon (SP, Massonnens) in einer Anfrage an den Staatsrat. Sie wollten wissen, wie es zu dieser Differenz kommt. Auch soll das Unternehmen bisher kaum regionale Projekte unterstützt haben.

Technik statt Personal

Zurzeit sind am Standort von Nespresso in Romont 139 Angestellte beschäftigt, schreibt der Staatsrat in seiner Antwort. Mit den Personen für die Warenannahme, das Catering, die Sicherheit und die Reinigung seien es 171 Personen, von denen 53 Prozent im Kanton Freiburg wohnen.

In Gesprächen zwischen der Wirtschaftsförderung und Firmenverantwortlichen ist aber weiterhin von 400 Personen bis zur Vollauslastung der Fabrik die Rede, so der Staatsrat. Dank grosser technischer Verbesserungen sei die Produktivität gesteigert worden, so dass der Arbeitsplatzzuwachs langsamer als vorgesehen erfolge. Wie der Staatsrat schreibt, sei derzeit eine vierte Produktionslinie im Aufbau und im Juli einsatzbereit, und ein Erweiterungsprojekt des Gebäudes könnte bei Bedarf aktiviert werden.

«Nutzen ist spürbar»

Der Staatsrat ist weiterhin davon überzeugt, dass Nespresso für den Kanton eine Chance bedeute und bereits einen positiven Einfluss auf das Freiburger Wirtschaftsnetz hatte. Der Nutzen sei über Arbeitsplätze, Zulieferverträge, Steuereinnahmen, Investitionen oder Konsumausgaben spürbar. Bislang habe Nestlé 300 Millionen Franken in Gebäude und Ausrüstung investiert, wobei 25 örtliche Unternehmen beteiligt waren und 60 Prozent der Bauaufträge–90 Millionen Franken–ausführten.

Auch habe Nespresso ohne Forderung von Gegenleistungen einen finanziellen Beitrag an zwei Kindertagesstätten des Bezirks geleistet. Zudem werden 2016 das Comptoir von Romont, die «20 heures de musique de Romont» sowie die Freiburger Chilbi im Bezirkshauptort durch das Unternehmen unterstützt. uh

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