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Nespresso kommt nach Avenches

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Nestlé plant ein Produktions- und Distributionszentrum ab 2008

«Hohe Leistungs- und Präzisionsstandards sind Werte, welche mit der Arbeitseinstellung der Schweizerinnen und Schweizer gleich gesetzt werden können», so die Aussage von Gerhard Berssenbrügge, Nespresso-CEO, in einer Medienmitteilung vom Montag. Man habe zahlreiche Möglichkeiten in Europa geprüft und sich aufgrund der Verfügbarkeit und der Flexibilität der hoch qualifizierten Arbeitskräfte hierzulande schliesslich für die Schweiz entschieden.

Vertrieb in 35 Ländern

Im neuen Produktionszentrum, das gemäss Communiqué voraussichtlich 9000 Quadratmeter umfassen wird, werden Kaffeekapseln produziert. Für das Zentrum ist ein Präsentationsbereich geplant, in dem die Besucher einen Teil der Betriebsstätte besichtigen können. Bis 2010 plant Nespresso, über 150 Mitarbeitende im Produktionszentrum zu beschäftigen.Das neue Distributionszentrum, welches sich in demselben Komplex befinden wird, soll 8000 Quadratmeter gross werden und als Hauptzentrum für den Vertrieb aller Kaffeevarietäten, Kaffeemaschinen und Zubehör für mehr als 35 Länder auf der ganzen Welt dienen. Bis 2010 planen das Unternehmen Nespresso und sein Vertriebspartner, dort mehr als 80 Mitarbeitende in leitenden Positionen zu beschäftigen.

Randregion statt Genferseeküste

Das neue Produktions- und Distributionszentrum wird sich knapp zwei Kilometer nordöstlich der Römerstadt Avenches befinden. «Zwischen dem Camping, der Strasse nach Salavaux, der Bahnlinie und der alten römischen Mauer», wie Syndic Jean-François Mathier gegenüber den FN präzisiert.Nestlé habe das Grundstück von einer Privatperson gekauft, so der Stadtpräsident. Über den Verkaufspreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Gemäss Medienmitteilung will die Nestlé-Gruppe insgesamt über 150 Millionen Franken in das Zentrum investieren.Jean-François Mathier ist sehr zufrieden. Der Kanton Waadt hatte die Standortwahl mit Nestlé im Beisein der Stadtbehörden ausgehandelt. «Es war wichtig, dass das Vorhaben zwei bis drei Monate ?topsecret? blieb, sonst wäre es vielleicht nicht zustande gekommen», ist Mathier überzeugt. «Schön ist vor allem, dass für einmal eine Randregion des Kantons gegenüber dem ?arc lémanique? den Vorzug erhielt», fügt er hinzu.Dieser Standort ist gemäss Nestlé ideal, da das Terrain den speziellen technischen Ansprüchen der Unternehmung genüge und zudem nur 50 Kilometer vom bereits existierenden Produktionscenter sowie dem Produktionstechnologiezentrum in Orbe entfernt liege. Es sei das Ziel, bis Ende 2010 in der neuen Betriebsstätte dasselbe Volumen an Kapseln wie in der derzeitigen Produktionsstätte in Orbe zu produzieren, die ihren Betrieb auch weiterhin fortsetzen werde, bekräftigt Nestlé. hi

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