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Nessies Umzug nach Schwarzenburg

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Lukas Schwab (TEXT) und Corinne AEberhard (BIlder)

Über Winter hat sich im Gnomengarten einiges getan: Nessie, das in seiner Heimat Schottland rund um die Uhr mit Internetkameras überwacht wurde, lebt nun in Schwarzenburg. Auf der Suche nach einem neuen Heim ist die alte Dame im Gnomengarten fündig geworden. Weitere Gestalten, die über Winter in den Garten gezogen sind, finden sich in der Ahnengalerie: Zu Mona Lisas Gatten haben sich neu der Nekromant Florian, ein so genannter Totenbeschwörer, der Susaphonist Blaser Max, der Diktator Baby Doc Junior und das männliche Liebespaar Ewigi Liebi gesellt.

Geschaffen hat die Figuren Gnomenvater Jürg U. Ernst. Sein Garten bestehe aus Rost, Beton, Natur und ein wenig Gold, gespickt mit surrealen Elementen, sagt er. «Und er ist eine ewige Baustelle.» Ein Beispiel dafür ist die Figur Helvetia, an der er seit über vier Jahren arbeite: Die Frauengestalt aus Männersicht habe sich in ihrer Entwicklung immer wieder verändert und sei heute ein Porträt seiner Frau.

Der Garten ist ein Ort der Fantasie und des Entdeckens und ein schräger Gegenpol zur strengen Ordnung des Alltags. Selbst die Toilette ist speziell: Es gibt zahlreiche Ideen von Ernst zu entdecken, die er als Gnomiker verfasst. «Ein Gnomiker ist ein Verfasser von Denkanstössen», sagt er. Und gibt gleich einen Denkanstoss zum Besten: «Reif sein ist ein Zustand kurz vor dem Verfaulen. Darum zögere ich meine Unreife möglichst lange hinaus.» Aber auch die ganz persönliche Klassenfrage stellt sich auf der Toilette. Es stehen drei Sorten WC-Papier zur Auswahl: Goldenes für die Oberschicht, weiches für die Mittelschicht und normales für die Unterschicht. «Jeder muss entscheiden, welcher Schicht er sich selber zuordnet», so Ernst.

An der Saisoneröffnung vom Samstag sorgt Dänu Brüggemann unter anderem mit einem Nessie-Song für die musikalische Umrahmung. Gleichzeitig wird die Siebdruckausstellung von Andrea Peter eröffnet.

Gnomengarten, Milkenstrasse 18, Schwarzenburg. Eröffnung: Sa., 4. Juni, ab 14 Uhr. Öffnungszeiten unter Tel. 031 731 21 60 oder www.gnomengarten.ch

«Reif sein ist ein Zustand kurz vor dem Verfaulen. Darum zögere ich meine Unreife möglichst lange hinaus.»

Autor: Jürg U. Ernst

Autor: Gnomenvater

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