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Netzwerk für Frauen

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Netzwerk für Frauen

Freiburger Sektion des Clubs für Unternehmerinnen gegründet

Frauen, die sich selbständig machen wollen oder bereits selbständig arbeiten, sollen einen besseren Zugang zu beruflichen Netzwerken erhalten. Deshalb gibt es seit kurzem eine Freiburger Sektion des Clubs für Unternehmerinnen.

Von CAROLE SCHNEUWLY

Obwohl die Schweizer Frauen oft sehr gut ausgebildet und hoch qualifiziert sind, gründen nur drei bis fünf Prozent von ihnen ein eigenes Unternehmen. Das sei im internationalen Vergleich sehr wenig, sagt Carole Blanc, Präsidentin des neu gegründeten Clubs für Unternehmerinnen (CFU) Freiburg. Die genaue Zahl der Schweizer Unternehmerinnen sei nicht bekannt, was nicht zuletzt zeige, wie wenig man sich bis vor kurzem für das Thema interessiert habe. Im vergangenen Jahr hat nun aber das Bundesamt für Wirtschaft (Seco) eine entsprechende Studie lanciert; die Ergebnisse liegen allerdings noch nicht vor.

Seitens der Frauen bestehe durchaus ein Interesse für den Einstieg ins Unternehmertum, so Carole Blanc. Das habe sie schon im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit beim kantonalen Amt für den Arbeitsmarkt immer wieder gespürt. Auf privater und ehrenamtlicher Ebene habe sie sich deshalb entschlossen die Freiburger CFU-Sektion aufzubauen. Mit Erfolg: Schon zur Gründungsversammlung Ende Juni seien 40 Frauen gekommen, und bis heute zähle der Club 20 eingeschriebene Mitglieder.

Zugang erleichtern

Der Club richtet sich in erster Linie an Frauen mit kleinen Geschäften, einem Coiffeursalon oder einem Kosmetikinstitut etwa. Er will solchen selbständigen Frauen oder solchen, die es werden wollen, den Zugang zu beruflichen Netzwerken erleichtern, sie in ihren täglichen Führungsaufgaben unterstützen und ihnen Möglichkeiten zur beruflichen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung bieten. Gleichzeitig will der Club Interessensvertretung von Unternehmerinnen und Kaderfrauen sein.

In einem ersten Schritt will man sich laut Carole Blanc auf das Networking innerhalb des Clubs konzentrieren, ab 2006 sollen Partner aus der kantonalen Wirtschaft wie zum Beispiel die Handelskammer dazukommen. Ab September finden jeweils am ersten Donnerstag im Monat Anlässe mit Vorträgen, Seminarien und Ateliers statt. Auftakt ist am 8. September mit einem auf Französisch gehaltenen Vortrag zum Thema «Sozialversicherungen im eigenen Unternehmen».

«Zu bescheiden, zu unsicher»

Bei den CFU-Treffen begegnen sich Frauen in vergleichbaren Situationen. Das Beispiel von Frauen, denen der Schritt in die Selbständigkeit gelungen ist, soll Unentschlossene motivieren. «Oft sind die Frauen einfach zu bescheiden oder zu unsicher», erklärt Carole Blanc die weibliche Untervertretung bei den Unternehmern. «Im Gegensatz zu vielen Männern wollen sich die meisten Frauen zu 100 Prozent sicher sein, bevor sie zu Unternehmerinnen werden.» Ausserdem sei es ihnen wichtig, was ihre Umgebung sage, und da zirkulierten gerade in einem landwirtschaftlichen Kanton wie Freiburg noch viele Vorurteile.

Der CFU ist eine internationale Organisation. Die Sektion Freiburg ist nach Genf und Neuenburg die dritte in der Schweiz und versteht sich als ausdrücklich zweisprachig. Alle Unterlagen gibt es sowohl in Deutsch als auch in Französisch, und ab 2006 sollen regelmässig Anlässe in deutscher Sprache organisiert werden.

Der erste Anlass des CFU Freiburg findet statt am Do., dem 8. September, ab 18 Uhr im Frauenraum Freiburg. Weitere Informationen: www.femmes-entrepreneurs.ch.

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