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Neu zweisprachiger Name für Busbahnhof

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Die Namensänderung hat in Deutschfreiburg Ende Jahr für Kopfschütteln gesorgt: Regionalbusse aus dem Sensebezirk fuhren nicht mehr nach «Freiburg», sondern nach «Fribourg, gare routière» (die FN berichteten). Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF erhielten wegen der rein französischen Anschrift mehrere Reklamationen von Kunden, aber auch aus der Politik, etwa vom Oberamtmann des Sensebezirks, Manfred Raemy.

Nun hat das Transportunternehmen eingelenkt und den Namen des Freiburger Busbahnhofs angepasst. Er heisst neu «Fribourg/Freiburg, gare routière», wie Radio Freiburg gestern berichtete. TPF-Sprecher Stéphane Berney bestätigte dies auf Anfrage der FN.

«Zu wenig berücksichtigt»

«Wir haben der Zweisprachigkeit bei der neuen Benennung des Busbahnhofs nicht genug Rechnung getragen», gibt Berney zu. «Wir haben zu sehr darauf geschaut, dass der neue Name nicht zu viel Platz braucht – und uns darum zu wenig Gedanken über die Zweisprachigkeit gemacht.» Nach dem Bericht der FN sowie den Reklamationen hätten sich die TPF daran gemacht, sich einen neuen Namen zu überlegen. Die Länge blieb ein Knackpunkt: Der Name musste weiterhin in die Anzeige der Busse passen, erklärt Berney. Dazu komme, dass auch Zwischenstationen mit einem «via» und dem Ortsnamen angezeigt werden müssten. «Gerade bei den älteren Bussen sind wir da etwas eingeschränkt.»

«Fribourg/Freiburg, gare routière/Busbahnhof» wäre definitiv zu lang gewesen, sagt Berney. So entschieden die TPF, den Ortsnamen zweisprachig zu schreiben, die Haltestelle jedoch in der Mehrheitssprache zu belassen – in Freiburg also französisch. In Murten heisst der Busbahnhof neu «Murten/Morat, Busbahnhof». Zuvor war die Bezeichnung ausschliesslich deutsch.

Die TPF hätten den Vorschlag für den neuen Namen am 11. Januar gemacht. Das Bundesamt für Verkehr und auch die Agglo Freiburg hätten ihr Okay gegeben, sagt Berney. Seit Ende Januar werden nun die Busse umprogrammiert, damit die Anschrift künftig zweisprachig erscheint. «Bis spätestens Mitte März sollten alle Busse neu angeschrieben sein», sagt Berney. Zudem sei der Name bereits in der SBB-App registriert.

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