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Neue Abstimmung bringt das gleiche Resultat

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Freiburg Vor einem Jahr hatte der Generalrat beschlossen, den Lohn der Gemeindeangestellten erst ab Juli an die Teuerung anzupassen. Gestern hat der Rat die Abstimmung wiederholt: Weil bei der Abstimmung vor einem Jahr die Stimmen nachweislich falsch ausgezählt worden sind, hat Oberamtmann Carl-Alex Ridoré den Rekurs von dreizehn Generalräten sowie des Gemeinderats gutgeheissen.

Die Diskussion habe bereits vor einem Jahr stattgefunden, betonte Generalratspräsident Jean-Jacques Marti (FDP) – darum bitte er nun um kurze Wortmeldungen. Die SP verlangte eine geheime Abstimmung, der Rat stimmte dem Anliegen zu. Die Stimmenzähler mussten die Zählung wiederholen: Das Resultat sei so knapp, dass er sichergehen wolle, sagte Marti. 36 waren schliesslich dafür, die Teuerung ab Januar anzupassen; 37 stimmten für die Anpassung ab August; ein Parlamentsmitglied hatte sich der Stimme enthalten. Das Resultat verursachte einige Unruhe auf der sehr gut besetzten Zuschauertribüne: zahlreiche Verwaltungsangestellte, darunter auch Chefbeamte, verfolgten die Sitzung des Generalrats. Mit diesem Entscheid spart das Parlament auf dem Buckel der Angestellten für die laufende Rechnung 300 000 Franken.

Die Wiederholung war nötig geworden, weil bei der Abstimmung vor einem Jahr 77 Ratsmitglieder anwesend waren und ein Resultat von 39 zu 38 zugunsten der Indexierung gezählt wurde – obwohl sich zwei CVP-Mitglieder der Stimme enthalten hatten. njb

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