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Neue Anlage für eine schonende Manipulation der Kartoffelknollen

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Autor: Josef Jungo

Düdingen Gegenwärtig ist die Spesag eine Baustelle. Wie im 36. Geschäftsbericht ausgeführt, mussten die zum Teil aus dem Baujahr 1975 stammenden Anlagen ersetzt werden. Das Risiko von Ausfällen der Steuerung und anderen Anlagen während der Hauptsaison wurde zu gross. Zudem entsprachen die Anlagen nicht mehr den heutigen Anforderungen für eine möglichst schonende Behandlung der Pflanz- und Speisekartoffeln.

Positive Wirkung auf Region

«Unsere Abklärungen haben gezeigt, dass es sinnvoll ist, die Annahme-, Aufbereitungs- und Förderanlagen komplett neu zu konzipieren und gesamthaft zu erneuern», erklärte Präsident Fritz Herren am Donnerstag an der Generalversammlung der Spesag in Düdingen. Ursprünglich war geplant, die Anlagen etappenweise zu sanieren.

Als wichtigste Anforderungen an die neuen Anlagen wurden eine hohe Annahmeleistung mit 30 bis 35 Tonnen pro Stunde, eine schonende Manipulation der Knollen und eine exakte Kalibrierung definiert. Herren ist überzeugt, dass sich diese grosse Investition positiv auf den Kartoffelbau in der Region auswirken wird. Die Anbaufläche von Speise- und Veredlungskartoffeln beträgt 150 Hektaren.

Eine durchschnittliche Ernte

Im Spesag-Berichtsjahr wurden 4106 Tonnen Pflanzkartoffeln, lose, unsortiert ab Feld übernommen. Bei den Speise- und Veredlungskartoffeln waren es 5803 Tonnen. Der Anteil der Lose-Übernahmen von sortierter Ware ab Feld nahm um 100 Tonnen auf 2808 Tonnen zu, berichtete Geschäftsführer Fritz Marschall. 95 Prozent der 6700 Tonnen produzierter Pflanzkartoffeln konnten abgesetzt werden. 250 Tonnen mussten der Überschussverwertung zugeführt werden.

Der Betriebsgewinn von 329000 Franken erlaubte Abschreibungen in der Höhe von 314000 Franken. Vom verfügbaren Bilanzgewinn wurden 10000 Franken den Reserven zugewiesen. Fritz Stucki, Leiter Geschäftsbereich Kartoffeln der fenaco und Präsident der Arbeitsgruppe Markt der Swisspatat, hielt fest, dass er aufgrund des Zustandes der Kartoffelfelder eine gute Ernte erwarte.

McDonald’s: Guter Kunde der Landwirtschaft

McDonald’s führt in der Schweiz insgesamt 151 Restaurants. Jeden Tag werden 280000 Kunden bedient, führte die Leiterin des Beschaffungswesens, Rhea Beltrami, vor den Kartoffelproduzenten in Düdingen aus. 80 Prozent des Einkaufsvolumens von McDonald’s Schweiz stammt aus der Schweiz. Im vergangenen Jahr übernahm McDonald’s von der Landwirtschaft 16000 Tonnen Kartoffeln, 3700 Tonnen Getreide, 4400 Tonnen Fleisch, 4500 Tonnen Milchprodukte, 2200 Tonnen Salat sowie 5200 Tonnen Rapssaaten. ju

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