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Neue Chance, alte Probleme

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«Ich bin froh, dass wir noch eine zweite Chance erhalten», sagte Laura Rappo, Co-Präsidentin von Volley Sense, am Freitag gegenüber den FN. Kurz zuvor hatte Swiss Volley bekannt gegeben, dass es nach dem Abbruch der Meisterschaften in den nationalen Ligen keine Aufsteiger und Absteiger geben werde. Volley Sense, als neuntplatziertes Team sportlich eigentlich abgestiegen, kann damit auch in der Saison 2020/21 in der 1. Liga antreten. «Es freut mich, dass jene Spielerinnen, die nochmals Lust verspüren, in der 1. Liga zu spielen, die Möglichkeit dazu haben.»

Sense auf Trainersuche

Die Lust verspüren nach der letzten Saison allerdings nicht mehr alle Spielerinnen von Sense. Die turbulente Saison mit den Trainerproblemen, der grosse zeitliche Aufwand und die vielen Niederlagen haben bei einigen Spuren hinterlassen. «Aktuell haben wir noch kein komplettes Team zusammen», sagte Rappo. «Wir sind noch auf der Suche nach drei, vier externen Spielerinnen. Priorität hat aber momentan, einen Trainer zu finden, damit sich die Probleme der abgelaufenen Saison nicht wiederholen.» Letzte Saison hatte Volley Sense erst Ende August einen Coach für sein Aufstiegsteam gefunden. Von April bis August waren die Spielerinnen auf sich gestellt gewesen und mussten die Trainings in Eigenregie leiten. «Das war der Hauptgrund, weshalb wir abgestiegen sind», ist Zuspielerin Rappo überzeugt. «Wir hatten als Team zu spät zusammengefunden, so dass wir Anfang Saison wichtige Spiele verloren haben, die wir hätten gewinnen müssen.»

Von Erfahrungen profitieren

Zweifel, ob man den am grünen Tisch erhaltenen Liga­erhalt annehmen will, sind bei Sense keine aufgekommen. Man ist sich aber durchaus bewusst, dass die kommende Meisterschaft zu einem erneuten Spiessrutenlauf werden könnte. «Es wird sicherlich keine leichte Saison», sagt Rappo. «Aber wir sind zuversichtlich, dass wir von den Erfahrungen der letzten Saison profitieren können. Wir wissen, was wir besser machen müssen.

Um längerfristig in der 1. Liga bestehen zu können, macht sich Volley Sense auch Gedanken über eine Fusion mit einem anderen Verein. «Mit Tafers-St.  Ursen haben bereits Gespräche in diese Richtung stattgefunden», erklärt die Präsidentin. Der Wille zur Zusammenarbeit sei auf beiden Seiten vorhanden. «Es ist aber noch nicht so weit fortgeschritten, dass wir nächste Saison fusionieren könnten.»

Macht Gibloux ­ Düdingen Konkurrenz?

Vom Entscheid von Swiss Volley, dass es in dieser Saison in der NLA, in der NLB und in der 1. Liga keine Auf- und Absteiger gibt, profitiert auch ­Volley Düdingen II. Dem Nachwuchsteam der Power Cats bleibt damit das nervenaufreibende Abstiegsspiel gegen Kanti Baden II erspart.

Bei Düdingen II spielten in der abgelaufenen Saison angesichts der herrschenden Personalnot auch einige Nachwuchstalente von Gibloux mit. Eine Doppellizenz machte dies möglich. Ob dies auch nächste Saison so der Fall so sein wird, scheint eher unwahrscheinlich, denn das 2.-Liga-Team von Gibloux Volley strebt seinerseits den Aufstieg an. Es gibt zwar keine Absteiger von der 1. Liga in die 2. Liga, aber umgekehrt ist ein Aufstieg möglich. Die in der 1. Liga geplante Aufstockung auf zwölf Teams will Swiss Volley auf die Saison 2020/21 hin durch­führen. Deshalb können von den elf 2.-Liga-Teams, die sich für die Aufstiegsspiele angemeldet haben – darunter Gibloux –, sieben in die 1. Liga aufsteigen. Welche das sind, wird das Los in den kommenden Tagen entscheiden. «Wir haben die Ambitionen, in die 1.  Liga aufzusteigen», erklärte Marc Portmann, Präsident von Gibloux Volley. Der Anspruch seines Vereins sei es, im französischen Kantonsteil die Nummer 1 zu werden. «Sollten wir das Losglück haben und aufsteigen, dann könnten unsere Nachwuchsspielerinnen gemäss Reglement nicht mehr mit einer Doppellizenz für Düdingen antreten, weil wir dann Ligakonkurrenten wären.»

Sollte Gibloux die Promotion schaffen, stünde der Verein vor einem ähnlichen Problem wie Volley Sense. «Wir suchen noch Lösungen für den Trainerposten», verriet Portmann. «Es ist sehr schwierig, auf 1.-Liga-Niveau einen Coach zu finden. Für die Juniorenteams und in der NLA und NLB findet man eher Leute, die das Training übernehmen wollen. Im anspruchsvollen Zwischensegment wie 2. und 1.  Liga fehlen aber ambitionierte Leute, die Verantwortung übernehmen und sich engagieren wollen.»

 

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