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Neue Dimensionen an der Greyerzer Messe

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Im Gegensatz zur Freiburger Messe muss die Greyerzer Gewerbeausstellung nicht um Aussteller buhlen. «Das Interesse, dabei zu sein, war noch nie so gross», sagte Cédric Yerly, Präsident des Organisationskomitees, an der gestrigen Medienkonferenz in Bulle. 240 Aussteller werden an der zehnten Ausgabe des «Comptoir Gruyérien» vom 27. Oktober bis zum 5. November in Bulle mitwirken. «Damit haben wir bei der Infrastruktur die Kapazitätsgrenze erreicht.» Das Messezentrum Espace Gruy­ère kann zwar nicht vergrössert werden. Aber die Greyerzer Messe kann sich auf andere Standorte ausdehnen. Wie auf die Halle der benachbarten Firma Des­pond SA, in der an acht Abenden während der Messe Gratiskonzerte stattfinden werden. «Auch das ist eine Premiere», sagte Yerly. Und zum ersten Mal muss die Rue de Vevey nicht gesperrt werden: Dank einer 28 Meter langen und 25 Tonnen schweren Holzpasserelle, die eigens für die Messe installiert wurde, kann der Stadtverkehr rollen wie normal. Das sei wichtig, besonders für die Busse, da der Verkehr stark zugenommen habe, sagte Infrastrukturchef Yves Grandjean.

Wer innovativ ist, hat Erfolg

Grandjean gehört dem Organisationskomitee bereits seit 20 Jahren an und weiss, was es für eine erfolgreiche Messe braucht. «Es ist wichtig, jedes Jahr Neues zu entwickeln.» Der Eingang der Messe sei völlig anders gestaltet worden als in den Jahren zuvor. Auch die Thementage aus früheren Jahren sind Geschichte.

Der visuelle Auftritt der Greyerzer Messe ist farbenfroh. 350 Porträtfotos von Menschen, die sich im Vorfeld der Ausstellung in Fotoboxen haben ablichten lassen, zieren die Plakate, Prospekte und den Webauftritt. Die Fotoboxen waren an verschiedenen Veranstaltungen im Greyerzbezirk aufgestellt worden. «Ziel ist es, dass sich die Personen nun auf einem der Plakate wiedererkennen», erklärte Julien Magnin, der das Konzept entwickelt hatte.

«Nur» jedes vierte Jahr

Die Veranstalter erwarten 120 000 bis 130 000 Besucherinnen und Besucher. Allein am Stand der Junior Chamber International Greyerz – der Gründerin des «Comptoir Gruyérien» – finden 40 Apéros mit über 4000 Gästen statt. Das Programm sei attraktiv und durchdacht, sagte OK-Mitglied Frédéric Bielmann. Die Besucher dürften sich nur schon auf die vielen interaktiven Stände freuen. «Wir können auf die Initiative und die Innovationskraft unserer Aussteller zählen», sagte er. Nach dem Erfolgsrezept der Messe gefragt, erklärte OK-Präsident Cédric Yerly, dass der Ausstellungsrhythmus ein wichtiger Faktor sei. Die Messe findet alle vier Jahre statt. Damit sei jeweils genug Zeit zwischen den Ausgaben, um sich wieder etwas Neues überlegen und voller Tatendrang an die Sache herangehen zu können. «Die Teilnahme bedeutet für die Aussteller einen grossen finanziellen und zeitlichen Aufwand.»

Zudem sei die Messe ein wichtiger Treffpunkt für die Bevölkerung im Greyerzbezirk, so Yerly. Ähnlich wie die Sensler Messe, die 2015 erstmals stattfand? «Zwischen den Greyerzern herrscht bestimmt die gleiche Solidarität wie zwischen den Senslern», so der OK-Präsident. Paul Klaus, OK-Präsident der ersten «Seisler Mäss» in Tafers, habe ihn damals kontaktiert, als es um den Aufbau der Sensler Messe ging. «Sie ist die kleine Schwester der Greyerzer Messe.»

Zahlen und Fakten

Ein Budget von drei Millionen Franken

Die Greyerzer Messe findet vom 27. Oktober bis 5. November 2017 beim Espace Gruyère in Bulle statt. Der Weg durch das Messegelände ist zwei Kilometer lang und führt an 240 Ständen vorbei. Dies auf einer Fläche von 24 000 Quadratmetern, also drei Fussballfeldern. Das «Comptoir» zählt zwölf Bars, neun Restaurants und eine Konzerthalle. Das Budget der Messe beträgt drei Millionen Franken. In die Sicherheit wurden 250 000 Franken investiert. Ehrengäste sind das Greyerzer Museum, die Firma Liebherr aus Bulle, die Junior Chamber International Greyerz sowie das Montreux Jazz Festival.

ak

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